Basteln an der Förde
Das Kieler FabLab hat eröffnet
Mit Luftballons, Currywurst und Kuchen wurde am 15. Januar das FabLab.SH eröffnet. Rund 120 Besucherinnen und Besucher schauten sich in den frisch renovierten Räumen im Kieler Wissenschaftszentrum um. Mit vielen Fenstern und weißen Wänden wirkt das FabLab hell und einladend, obwohl es im Keller des Gebäudes sitzt. In rund neun Wochen hat der Maschinenbauer Florian von Wieding die Räume und Möbel mit Hilfe einiger Freiwilliger flott gemacht. Viele der Maschinen brachte der Produktdesigner Volker Breust mit.
Bereits vorhanden ist das Textillab mit Nähmaschine, Plotter und T-Shirt-Presse, außerdem vier 3D-Drucker und ein Lasercutter. Auf der Wunschliste stehen noch eine CNC-Fräse, der Lasersinterdrucker SnowWhite von Sharebot und ein David-SLS3-Laserscanner. Um die Geräte kaufen zu können, sind die Macher des FabLabs derzeit noch auf der Suche nach Sponsoren.
Neben lokalen Start-ups und Studierenden soll besonders die Kieler Segelszene angesprochen und ein Schwerpunkt auf Holzbearbeitung gelegt werden. Auch eine Zusammenarbeit mit dem Lübecker und den dänischen FabLabs ist geplant. Wer die Geräte im FabLab nutzen möchte, kann entweder pro Stunde zahlen oder eine der verschiedenen Flatrates buchen. Das FabLab hat Dienstag bis Donnerstag nachmittag geöffnet, der Montag ist für Workshops reserviert. —hch