Make 2/2021
S. 126
Make
Report

3D-Druck-Abfall wiederverwenden

Durch das Sammeln, Schreddern und Extrudieren von 3D-Druck-Resten lässt sich Plastikmüll und Geld sparen: Aus diesem Material kann man eigenes Filament herstellen oder es als Granulat mit einem Pellet-Extruder drucken. Wir zeigen, wie das geht.

von Samer Najia (Übersetzung: Stella Risch)

Fünf Versuche. So häufig prototype ich im Durchschnitt, bevor ich ein funktionierendes 3D-gedrucktes Design habe. Dazu zähle ich keine Fehlschläge wie etwa Drucke, bei denen das Filament zum falschen Zeitpunkt ausgegangen ist oder Druck-Probleme wie Warping (verzogene Drucke). Ich bin kein Ingenieurs-Genie: Ich mache viele Fehler und ich mache sie häufig. Das bedeutet, dass leider viel Müll entsteht. Nicht nur fehlgeschlagene Drucke, sondern auch Supportmaterial, Brim, Raft und zerbrochene Teile, die ich erneut drucken musste.

Wegen dieser ganzen Abfälle druckte ich früher gerne mit PLA, da es immerhin abbaubar sein soll (irgendwann, unter bestimmten Umweltbedingungen). Heute reicht mir diese Hoffnung aber nicht mehr. Basierend auf dem Gewicht alleine schätze ich, dass eine von sechs Rollen Filament am Ende im Müll oder in Verbrennungsanlagen landet. Eine kolossale Verschwendung.

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