MIT Technology Review 6/2016
S. 56
Horizonte
Interview
Aufmacherbild
Foto: Duncan Davidson/ Flickr

„Dinge, die bisher nicht möglich sind“

Der Deutsche Hartmut Neven leitet bei Google die Entwicklung von Quantencomputern. Im Interview erklärt er, wie die Superrechner die künstliche Intelligenz voranbringen könnten.

Er gebe nicht oft Interviews, sagt Hartmut Neven, denn sein Job führe immer wieder zu merkwürdigen Fragen. Kein Wunder: Neven, der Physik und Ökonomie studiert hat, leitet das „Quantum Artificial Intelligence Lab“ von Google. Auf einem Quantencomputer von D-Wave testen er und seine Kollegen die Verknüpfung von künstlicher Intelligenz mit Quanteninformatik und entwickeln einen eigenen Quantenchip. Wenn Neven und seine Kollegen Erfolg haben, wird Google über einen Rechner verfügen, der Millionen Mal schneller arbeitet als alle heute verfügbaren Computer. Technology Review hat mit ihm am Rande der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gesprochen.

TR: Herr Neven, Sie haben im Dezember 2015 einen Test veröffentlicht, nach dem der D-Wave-Rechner unter speziellen Testbedingungen 100 Millionen Mal schneller war als ein klassischer Computer. Was bedeutet das für die Zukunft der Quantencomputer?

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