MIT Technology Review 2/2017
S. 84
Meinung

Der Kapitalismus benimmt sich daneben

Viele Ökonomen fordern mittlerweile, der Staat müsse Probleme wie Klimawandel oder soziale Ungleichheit durch gezielte Eingriffe angehen. Doch das bringt neue Probleme mit sich.

Die Wirtschaft ist gesund, die Arbeitslosigkeit gering wie lange nicht. Trotzdem nimmt die soziale Ungleichheit zu und erzeugt eine aggressive Stimmung. Dabei sollte die „unsichtbare Hand“ des Marktes solche Verwerfungen doch eigentlich ausbügeln. Was läuft hier schief?

Mariana Mazzucato, Wirtschaftsprofessorin an der University of Sussex, hält es für einen Mythos, dass freie Märkte automatisch zu wünschenswerten Ergebnissen führen. Stattdessen müsse der Staat stärker eingreifen, indem er Innovationen in die richtige Richtung lenkt. Regierungen sollten sich nicht darauf beschränken, ein „ebenes Spielfeld“ für Unternehmen zu schaffen, sondern das Spielfeld zur Not „auch kippen“, um demokratisch legitimierte Ziele zu erreichen – etwa beim Kampf gegen den Klimawandel oder soziales Ungleichgewicht.

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