MIT Technology Review 3/2017
S. 80
Fokus

8. Phosphat-Dünger geht zur Neige

Neue Abschätzungen rücken den Peak Phosphor in weitere Ferne. Wirtschaftliches Recycling ist dennoch wichtig.

Der Peak der Phosphorproduktion wird für das Jahr 2030 erwartet“, hieß es in der „Global Environmental Change“ vom Mai 2009. Die Autoren des Fachartikels gehörten zu einer großen Gruppe von Wissenschaftlern, die sich ernsthaft Sorgen um die Zukunft der Welternährung machten. Denn Phosphor ist lebensnotwendig für alle Pflanzen, Tiere und Menschen und durch nichts zu ersetzen. Zudem wird der Bedarf mit der wachsenden Weltbevölkerung noch deutlich steigen.

Illustration: Shutterstock

Jetzt aber brachte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) neue Zahlen auf den Tisch: Sie schätzt die globalen Phosphatreserven auf 67 Milliarden Tonnen. Diese natürlichen Vorkommen könnten den weltweiten Bedarf in der Landwirtschaft noch über 320 Jahre decken. Der Peak Phosphor, also der Zeitpunkt, ab dem die ökonomische Abbauwürdigkeit des Rohstoffs ihren Höhepunkt erreicht hat, ist daher laut BGR „in naher Zukunft nicht zu erwarten“.

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