MIT Technology Review 8/2018
S. 80
Fokus
Ernährung

Gemüse ohne Saft?

Moderne Züchtung und intensive Landwirtschaft schaden der Qualität von Obst und Gemüse, heißt es. Wesentlich größere Gefahr droht unserer pflanzlichen Nahrung jedoch durch den steigenden CO2-Gehalt der Atmosphäre.

Früher war unser Obst und Gemüse besser und gesünder“ – so das gängige Vorurteil. Ist das nur ein Gerücht, oder haben unsere Lebensmittel tatsächlich an Qualität eingebüßt?

Foto: Shutterstock

Die US-Journalistin Jo Robinson hat 6000 Studien durchforstet und kommt in ihrem Buch „Eating on the Wild Side“ zu dem Schluss, dass „alte Landsorten nährstoffreicher sind als jene, die wir heute verzehren“. Das US-Agrarministerium etwa untersuchte 43 Arten von Gemüse. 2004 veröffentlichte es das Ergebnis und notierte einen Rückgang von sechs Nährstoffen – Eiweiß, Kalzium, Kalium, Eisen und die Vitamine B2 und C. Den Grund für Verluste sieht Robinson in der sogenannten „genetischen Erosion“. Durch systematische Züchtung auf Ertrag, Haltbarkeit und schönes Aussehen sei die genetische Vielfalt innerhalb verschiedener Pflanzenarten verloren gegangen.

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