MIT Technology Review 3/2020
S. 88
Fokus
Neurotechnologie
Igor Spetic, der seine Hand bei einem ­Arbeitsunfall verlor, war einer der ersten Prothesenträger, der dank einer in Ohio entwickelten Kunsthand mit Tastsensoren Berührungen wieder spüren konnte. Foto: UPMC/ Ryan Donnell/ backyardbrains.com

Prothese mit Gefühl

Neue Prothesen liefern Feedback ins Gehirn. So können Amputierte schneller laufen, leichter Treppen steigen und sogar Gläser halten, ohne sie zu zerdrücken.

Von Susanne Donner

Wohl fast jedem Träger einer beweglichen Kunsthand ist dieses Malheur schon einmal passiert: Er greift nach einem Glas Sekt, es knirscht, und alles ist in Scherben. Der Schreck sitzt tief – besonders bei den Gästen.

Mit einer Prothese können Amputierte nicht fühlen. Sie müssen sich ganz auf ihre Augen verlassen, wollen sie nichts verschütten oder jemandem die Hand schütteln, ohne dem Gegenüber wehzutun. „Prothesen können erst dann mehr sein als ein Werkzeug, wenn man sie spüren kann“, sagt der Neurowissenschaftler Rajesh Rao von der University of Washington.

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