MIT Technology Review 8/2020
S. 80
Fokus
Irrtümer

Solarkraftwerke im All oder warum sich die Energieprobleme der Menschheit nur auf der Erde lösen lassen

Von Frank Grotelüschen

Mit einem gleißenden Leuchten steigt die Rakete in den Himmel. An Bord: ein riesiges Sonnensegel. In der Umlaufbahn angelangt, entfaltet es sich, Astronautenhände verbinden es mit anderen, bereits im geostationären ­Orbit kreisenden Modulen. Dann ist das Solarkraftwerk fertig, Dutzende von Quadratkilometern groß. Es sammelt das Licht der Sonne, wandelt es in Mikrowellen um und schickt diese zur Erde. Dort fangen riesige, 15 Kilometer große Empfangsantennen den Strahl auf und verwandeln ihn in elektrischen Strom.

Diese Vision entwarf der US-Raumfahrtingenieur Peter ­Glaser bereits 1968. Gegenüber Solarzellen auf der Erde hätten Sonnenkraftwerke im All einen großen Vorteil: Sie haben nahezu 24 Stunden Sonne am Tag, und es gibt keine Wolken, die die Zellen abschatten. Theoretisch wäre ein Photovoltaikmodul im Orbit dadurch um ein Mehrfaches effizienter als sein Pendant auf einem deutschen Häuserdach.

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