MIT Technology Review 8/2023
S. 30
Titel
Mineralisierung

Zu Stein erstarrt

Verfahren wie die beschleunigte Verwitterung und unterirdische Mineralisierung sollen CO2 aus der Luft dauerhaft in Gestein binden. Das Potenzial ist groß – der Energie- und der Wasserverbrauch sind es auch.

Veronika Szentpétery-Kessler

Eine der vielen großen Herausforderungen des Klimawandels ist, das überschüssige Kohlendioxid aus der Atmosphäre dauerhaft aus dem System zu nehmen, um der Erderwärmung entgegenzuwirken. Wie das funktionieren kann, macht uns die Natur täglich vor: Sie baut CO2 in Gestein ein. Dieser Mineralisierungsprozess geschieht bei der Verwitterung bestimmter Gesteinsarten auf der gesamten Erdoberfläche. Allerdings ist das ein Prozess, der Äonen dauert – die sprichwörtlichen geologischen Zeiträume. Das ist zu viel Zeit, um dem Klimawandel kurzfristig etwas entgegenzusetzen.

Deshalb sollen zwei technische Verfahren der Natur Beine machen und das CO2 schnell und dauerhaft in Gestein binden: die „beschleunigte Verwitterung“ (TR 12/2020, S. 26) und die „In-Situ-Mineralisierung“. Das Potenzial beider Verfahren ist hoch, allerdings sind noch diverse technische Fragen offen.

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