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Apple Watch Ultra im Test: Das kann die neue Extremsport-Uhr

Inge Schwabe
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(Bild: Apple)

Erstmals seit Start der Watch verĂ€ndert Apple grundlegend ihr GehĂ€use und versieht sie mit ganz neuen Funktionen speziell fĂŒr Extremsportler. Hier der Test.

Apple spart bei der Vorstellung neuer Produkte nie mit Superlativen, doch bei der neuen Ultra ĂŒberschlĂ€gt sich der Hersteller bereits beim Design. Die gesamte Uhr ist gut einen halben Zentimeter lĂ€nger und breiter sowie 3,7 mm dicker, obendrein wuchtiger und markanter gestaltet als bisherige Modelle. Das voluminöse Chassis aus Titan haben die Designer nicht perfekt rundlich und glatt gestaltet, wie allen anderen Apple-Uhren, sondern Ecken und Kanten vorgesehen. WĂ€hrend bei diesen die gesamte obere FlĂ€che aus Display-Glas mit abgerundeten Kanten besteht, was sie anfĂ€llig fĂŒr Sturz- und BruchschĂ€den macht, umschließt bei der Apple Watch Ultra der Rahmen das Display vollstĂ€ndig.

Er ist zusĂ€tzlich um die rechte Seitentaste und die Krone hochgezogen, um sĂ€mtliche Bedienelemente vor SchlĂ€gen zu schĂŒtzen. Die Krone fĂ€llt gegenĂŒber jener bisheriger Watches grĂ¶ĂŸer und dicker aus und lĂ€sst sich dadurch mit Handschuhen etwas besser bedienen. Am linken Rand gibt es erstmals eine zusĂ€tzliche Taste in auffallendem Orange – dazu spĂ€ter mehr. Außerdem ist im Titanrahmen farblich leicht abgesetzt die GPS-Antenne sichtbar integriert, ein weiteres optisches Detail.

Eine zierlichere Variante, wie bei den bisherigen Serien, gibt es von der Ultra nicht. Doch anders als erwartet gefĂ€llt uns dieses große StĂŒck Technik auch an einem vergleichsweise zierlichen Handgelenk (150 mm Umfang). Das Mehrgewicht von 9,8 Gramm gegenĂŒber der Series 8 macht sich kaum bemerkbar, selbst wenn man das bislang grĂ¶ĂŸte 45-mm-Modell gleichzeitig am anderen Arm trĂ€gt. Allenfalls verhĂ€lt sich das dickere GehĂ€use leicht kopflastig, wenn man den Arm dreht.


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