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Sonos Beam 2 im Test: Smarte Soundbar mit Dolby Atmos

Berti Kolbow-Lehradt

(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

Die zweite Generation der Soundbar Sonos Beam unterstĂŒtzt Dolby Atmos und lĂ€sst sich via Alexa und Google Assistant ins Smart Home einbinden.

RaumfĂŒllenden Klang bieten, preislich aber im Mittelfeld landen: Diesen Kompromiss soll die zweite Generation der Soundbar Sonos Beam bieten. Sie muss genĂŒgend Abstand zum Top-Modell Arc halten, spielt aber trotzdem im Heimkino mit dem aufwendigen Raumklangformat Dolby Atmos auf. Entsprechend richtet sich Sonos eher an Atmos-Einsteiger, deren moderate Budgets und AnsprĂŒche es verkraften können, dass die Beam 2 dynamisch im Raum wandernde GerĂ€usche und Höheneffekte mit Prozessorpower und Softwaretricks statt ĂŒber entsprechende Lautsprecher realisiert. Abgesehen davon soll auch die zweite Generation als Musiklautsprecher und dank Alexa und Google Assistant als Schnittstelle zum Smart Home gefallen.

Die erste und zweite Generation der Sonos Beam sehen sich zum Verwechseln Ă€hnlich. Neu ist ein perforierter Grill aus Polycarbonat, der die bisherige Stoffbespannung ersetzt. Das Ă€ndert akustisch nichts und ist rein Ă€sthetischer Natur. Das weiterhin in Weiß oder Schwarz erhĂ€ltliche GehĂ€use soll leichter zu reinigen und weniger anfĂ€llig fĂŒr eine Patina sein. Die sonstige Erscheinungsweise lĂ€sst Sonos unangetastet. Mit praktisch identischen Maßen von 65 cm × 10 cm × 7 cm und einem Gewicht von 2,8 Kilo bleibt die Beam 2 so kompakt wie der VorgĂ€nger.

Ein Grill aus Polycarbonat statt aus Stoff ist einzige Ă€ußere Unterschied zum VorgĂ€ngermodell. Er soll sich leichter reinigen lassen und weniger zu VerfĂ€rbungen neigen.

(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

Heimkinoberatung

Da Sonos auf eine unverĂ€nderte Klanghardware setzt, benötigt das Innenleben nicht mehr Platz als in der Original-Beam, die kein Dolby Atmos beherrscht. FĂŒr GerĂ€usche, die sich auf der Tonspur quer durch den virtuellen Raum und insbesondere ĂŒber Ohrhöhe bewegen, sieht das objektbasierte Tonformat im Idealfall zusĂ€tzliche, in Richtung Decke abstrahlende Lautsprecher vor. Sonos spart sich den Eingriff in die Bauweise, indem der Hersteller die Beam 2 nur mit einem neuen Prozessor ausstattet. Die mit 1,4 GHz getaktete Quad-Core-CPU (ARM Cortex-A53) rechnet laut Sonos rund 40 Prozent zĂŒgiger und damit schnell genug, um die entsprechenden Raumklangeffekte durch "psychoakustische" Verfahren wie etwa Laufzeitversatz zu simulieren.


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