Ultrahochauflösende Monitore: Worauf es beim Kauf wirklich ankommt
Mehr Pixel gleich schärferes Bild? Nicht unbedingt. Warum die Pixeldichte wichtiger ist als 4K und worauf Sie bei USB-C und HDR unbedingt achten sollten.
(Bild: Melissa Ramson / heise medien)
Die Preisspanne für aktuelle 4K-Monitore ist gewaltig. Sie reicht von einsteigerfreundlichen 300 Euro bis weit über 2000 Euro. Wer bei der Auswahl nur auf die Auflösung schielt, ärgert sich anschließend womöglich über winzige Schrift und müde Augen. Denn mehr Pixel bedeuten im Alltag nicht automatisch mehr Qualität und nicht jeder braucht feinste Auflösung. Entscheidender ist die Pixeldichte eines Displays – und die kann bei einem 4K-Monitor höher sein als bei einem 6K-Modell.
Abseits der Pixelzählerei lauern weitere Fallstricke bei der Ausstattung. Wir klären, weshalb HDR-Funktionen manchmal wenig bringen, warum Notebook-Nutzer haargenau die USB-Ausstattung prüfen sollten und warum mehr Pixel nicht unbedingt mehr Schärfe erzeugen.
- Je höher die dpi-Zahl, umso schärfer ist die Darstellung. Bei sehr hoher Pixeldichte verliert man durch die nötige Skalierung aber Arbeitsfläche.
- Wer hochauflösenden Monitore mit höheren Bildwiederholfrequenzen betreiben möchte, braucht ein Notebook mit einer modernen Display-Schnittstelle.
- Einige USB-C-Monitore liefern per USB-PD zu wenig Leistung fĂĽrs Notebook und die DatenĂĽbertragung wird durch veraltete USB-Versionen ausgebremst.
- FĂĽr Gaming, Film und Videoproduktion ist HDR ein Gewinn, fĂĽrs Office meist irrelevant.
Wer den Monitor nur für Office-Anwendungen nutzt, sollte auf ein solide verarbeitetes Gerät mit guter Mechanik und kontraststarker Darstellung achten, braucht aber weder ausgefeilte HDR-Funktionen noch besonders hohe Bildwiederholraten. Schnelle Umschaltzeiten und kurze Latenzen sind vorrangig für Gamer interessant, sie benötigen zudem Signaleingänge mit Spezialfunktionen. Kreativprofis brauchen stattdessen ein hardwarekalibrierbares Display mit echter HDR-Unterstützung.
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