Gepäckfinder: Apple hat nun „Wo ist?“-Kooperation mit 36 Airlines

AirTags im Aufgabegepäck hilft gegen „Lost Luggage“: Immer mehr Fluggesellschaften sind bei Apples Trackingdienst dabei.

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Tracking von Gepäck mit „Wo ist?“

Tracking von Gepäck mit „Wo ist?“.

(Bild: Apple)

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Fluggepäck weg oder verzögert – was nun? Lange Zeit konnten Reisende hier nicht viel tun: Sie gingen zum „Lost Luggage“-Schalter, hinterließen ihre Daten samt Gepäckbeschreibung und dann ging das große Warten los. Dank Apples AirTags und anderer Bluetooth-Tracker hat sich die Situation grundlegend geändert: Nutzer können jetzt oft ziemlich genau sehen, wo sich ihr Koffer oder ihre Tasche befinden. Nachdem die Technik anfangs von den Airlines kritisch beäugt wurde, hat sich das grundlegend geändert: Seit letztem Jahr hat Apple im Rahmen seines „Wo ist?“-Findenetzes sogar ein offizielles Kooperationsprogramm aufgelegt, das die Positionsdatenweitergabe erleichtert. Nun gibt es frische Zahlen dazu, welche Gesellschaften die Technik verwenden.

Laut Apple hat sich die Anzahl der „Wo ist?“-fähigen Airlines mit Stichtag Januar 2026 bei insgesamt 36. Es sind: AJet, Aer Lingus, Air Canada, Air France, Air India, Air New Zealand, American Airlines, Austrian Airlines, Breeze Airways, British Airways, Brussels Airlines, Cathay Pacific, Condor, Copa Airlines, China Airlines, Delta, Eurowings, Finnair, Flair Airlines, Iberia, JetBlue, KLM, LATAM Airlines, Lufthansa, Pegasus Airlines, Porter Airlines, Qantas, Saudia, Singapore Airlines, SunExpress, SWISS, Turkish Airlines, United, Virgin Atlantic, Vueling sowie WestJet.

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Dabei handelt es sich um die Gesellschaften, die sich auf Apple-Tracker-Angaben eingerichtet haben, es also Kunden leicht machen, die Informationen zu übergeben. Da das Freigabesystem jedoch auf normalen Links basiert, lässt es sich für jede Airline und jeden Gepäckdienstleister verwenden – die wenigsten drürften sich weigern.

Apple hatte weiterhin mitgeteilt, dass die AirTags und anderen „Wo ist?“-Geräte dafür gesorgt haben, dass sich die Zahl der Gepäckstücke, die gar nicht mehr aufgefunden werden können (die Airlines nennen dies dann „truly lost“), um sage und schreibe 90 Prozent reduziert habe. Die Infos stammen aus dem globalen WorldTracer-Programm des Dienstleisters SITA, das üblicherweise bei Lost-Luggage-Problemen zum Einsatz kommt.

Schade ist nur, dass sich die Branche bislang nicht darauf geeinigt hat, ein einheitliches System für das Tracking zu verwenden – Anbieter wie Samsung (SmartTag) oder Google (Pixel-Tracker und andere) kochen hier noch ein eigenes Süppchen. Es ist aber davon auszugehen, dass es zu einer Standardisierung kommt. Schon jetzt rücken Apples und Googles Netzwerke näher zusammen, etwa beim Stalkingschutz.

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(bsc)