Google Chrome: Schnellerer Wechsel von Safari auf dem iPhone

Auf Mac und PC kennt man das Feature: Mit einem Klick werden Browser-Infos ĂĽbernommen. Google setzt das nun auch auf dem iPhone um.

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Bunt leuchtendes Neon-Zeichen von Google

Google-Logo: Fliegender Wechsel von Safari zu Chrome auf dem iPhone.

(Bild: YueStock/Shutterstock.com)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Auf Mac und PC kennt man das schon lange: Installiert man einen neuen Browser, wird sofort angeboten, die Einstellungen bereits vorhandener Web-Werkzeuge zu übernehmen. Unter iOS ist das bislang allerdings noch eine Seltenheit, was technische Gründe hat. Die Macher von Google Chrome haben nun aber eine Möglichkeit gefunden, einen solchen Ex- und Import auf dem iPhone vergleichsweise simpel umzusetzen. Dabei wird der Nutzer durch die notwendigen Schritte geleitet. Angeboten wird dies demnächst für Nutzer des Apple-Standardbrowsers Safari.

Das Feature soll in Version 145 von Chrome für iOS verfügbar gemacht werden, aktuell ist Version 144 im App Store. In der Testflight-Version von Chrome, also über Apples Betatestfeature für iOS, ist das Feature bereits aktiv. Offenbar ist geplant, den Import bereits beim ersten Start der App anzuzeigen, derzeit befindet sich dieser noch in den Chrome-Einstellungen unter „Safari Import“. Abgedeckt werden derzeit Browser-Geschichte, Lesezeichen, gegebenenfalls hinterlegte Kreditkarten und Passwörter.

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Ruft man den Safari-Import auf, zeigt Chrome an, wie man vorgehen muss: über die Safari-Einstellungen (in den iPhone-Einstellungen unter Apps zu finden), das dortige Export-Menü und die Auswahl der gewünschten Daten. Dann lassen sich die Informationen als gepackte Datei in den Download-Ordner schieben. Dieser befindet sich in iCloud Drive – respektive bei deaktiviertem iCloud Drive lokal auf dem Gerät.

Nachdem man zurück in Chrome gewechselt ist, bestätigt man den erfolgreichen Export und kann dann die Datei auswählen und in den Google-Browser importieren. Anschließend stehen die übertragenen Daten in Chrome zur Verfügung. Das Feature ist also nützlich – und Google gelingt es durch die Anleitung, sich vom Nutzer beim Ex- und Import helfen zu lassen, was sich aufgrund des Sandboxings unter iOS technisch nicht anders realisieren lässt.

Wann Chrome 145 erscheint, ist noch unklar. Vermutlich wird es im Februar so weit sein. In Testflight arbeitet die Funktion einwandfrei. Beim Export ist allerdings zu bedenken, dass die Informationen unverschlüsselt sind – trotz der Sensibilität der Browser-Daten gibt es kein Passwort oder andere Sicherheitsmaßnahmen.

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(bsc)