Microsoft verschiebt Einführung von Teams-Orts- und Bürozeiterfassung
Microsoft Teams soll künftig Büroanwesenheit automatisch erfassen. Jetzt hat Microsoft einen aktualisierten Zeitplan vorgelegt.
(Bild: mindea/Shutterstock)
Microsoft stattet Teams mit einer Funktion zur Erfassung des Arbeitsortes aus. Ursprünglich war die Einführung für Dezember 2025 geplant. Nun legt Microsoft eine aktualisierte Zeitplanung für die Funktion vor.
Im Microsoft-365-Admin-Center hat Microsoft dazu einen Eintrag veröffentlicht (MC1081568, Kopie bei merill.net). Demnach hat Microsoft sich dazu entschieden, die Funktion erst ab März 2026 einzuführen. „Microsoft Teams wird es Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, basierend auf Verbindungen zu WLANs oder anderer Peripherie der Organisation automatisch ihren Arbeitsort einzustellen“, schreiben die Entwickler dort. „Diese optionale (Opt-in) Funktion verbessert die Genauigkeit des Ortes und benötigt Konfiguration durch Admins. Sie berücksichtigt Arbeitszeiten und wird für Teams auf Mac- und Windows-Desktops kommen“, erklärt Microsoft weiter.
Aktualisierter Zeitplan
Während frühe Pläne noch einen Start im Dezember vorsahen, hat Microsoft nun die weltweite allgemeine Verfügbarkeit weiter nach hinten verschoben. „Wir fangen die Verteilung früh im März 2026 (zuvor früher Februar) an und gehen davon aus, sie Mitte März 2026 (ehedem Mitte Februar) abzuschließen“, erörtert das Unternehmen den aktualisierten Zeitplan. Zu den Gründen äußert Microsoft sich jedoch nicht.
„Mit dieser Funktion können Sie WLAN-Netzwerke und Geräte Gebäuden zuordnen, sodass der Arbeitsort der Benutzer bei der Verbindung automatisch aktualisiert wird. Dies ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber der derzeitigen Vorgehensweise, bei der Endbenutzer ihren Arbeitsort manuell festlegen müssen“, erklären Microsofts Entwickler die Funktion. „Die Funktion kann die Zuordnung zwischen Gebäudenamen und WLAN-Netzwerken nutzen, um den Arbeitsort der Benutzer auf das richtige Gebäude festzulegen. Sie kann auch Zuordnungen zu bestimmten Peripheriegeräten, wie beispielsweise Monitoren, dazu verwenden.“
Für etwas Privatsphärenschutz will Microsoft sorgen: „Teams aktualisiert den Standort der Benutzer nicht, wenn diese sich nach ihrer Arbeitszeit verbinden (die sie im Microsoft Outlook-Kalender konfigurieren können). Außerdem wird ihr Arbeitsort am Ende ihrer Arbeitszeit gelöscht.“
Videos by heise
Außerdem liefert Microsoft die Funktion mit der Standardeinstellung auf „aus“ aus. IT-Verantwortliche müssen daher aktiv werden, wenn sie die Funktion einsetzen wollen.
(dmk)