Update für iOS und watchOS macht Geräte für neue AirTags fit

Apple hat am Montag iOS 26.2.1 und watchOS 26.2.1 zum Download bereitgestellt. Das Update beinhaltet vor allem eine Änderung.

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iPhone und Apple Watch beim AirTag-Suchen

iPhone und Apple Watch beim AirTag-Suchen: 1,5 Mal genauer.

(Bild: Apple)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Kleines Update, wichtige Features: Apple hat am Montagabend zwei Aktualisierungen für iPhone- und Apple-Watch-Besitzer freigegeben. Es handelt sich dabei um iOS 26.2.1 für Smartphones des Herstellers ab dem iPhone 11, das als iPadOS 26.2.1 auch für Apple-Tablets vorliegt, sowie watchOS 26.2.1 für die Computeruhren des Konzerns (ab Series 6). Apple nennt dabei eine Hauptfunktion: Mit den Aktualisierungen werden die Geräte fit für die am Montag präsentierten neuen AirTags der zweiten Generation. Diese kommen noch in dieser Woche auf den Markt.

Das Update ergänze Unterstützung für die AirTags der zweiten Generation und enthalte Fehlerbehebungen, so Apples Beipackzettel zu iOS 26.2.1. Angaben zu diesen Bugfixes machte der Konzern wie üblich nicht. Die Aktualisierung umfasst auf einem iPhone 16 Pro knapp 700 MByte, ist also im Hinblick auf die Größe für Apples Betriebssystemupdates klein. watchOS 26.2.1 wird mit den gleichen Informationen ausgeliefert. Sicherheitsrelevante Fehlerbehebungen enthält die Aktualisierung hingegen nicht, wie Apple auf seiner Security-Updates-Website festhält. iOS 26 und watchOS 26 scheinen grundsätzlich für die Nutzung der AirTags 2 notwendig zu sein.

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Allerdings gibt es noch weitere Updates für iOS und iPadOS, die am Montagabend ausgeliefert wurden: Es handelt sich um die Versionen 12.5.8, 15.8.6, 16.7.13 sowie 18.7.4. Diese stellen nicht etwa eine Kompatibilität zu den AirTags 2 her, sondern enthalten Fehlerbehebungen, die ab dem iPhone 5s, dem iPad mini 2 sowie sogar dem iPod touch der sechsten Generation greifen. Laut Apple beheben sie in den älteren Versionen Probleme mit ablaufenden Zertifikaten für iMessage und FaceTime sowie die Geräteaktivierung und reichen eine spezielle Notruffunktion für Australien nach.

Die Neuerungen bei Apples zweiter AirTags-Generation halten sich leider sehr in Grenzen. Weder hat sich an der Laufzeit (immer noch durch austauschbare Knopfzelle bei einem Jahr) noch an der Funktionalität viel geändert. Hauptneuerungen sind eine 1,5 Mal größere Reichweite im genauen Suchmodus (ab iPhone 15 sowie Apple Watch Series 9 und Ultra 2) sowie 50 Prozent lautere Lautsprecher, die jedoch auch dafür sorgen, dass die Geräte von Dieben leichter entdeckt werden. (Apple vermarktet AirTags als reine Findegeräte, nicht zum Diebstahlschutz.)

Die Hardware an sich hat sich vom Formfaktor her nicht verändert, nicht einmal eine Öse hat Apple verbaut, um die Geräte leichter zu befestigen. Beim Preis ändert sich allerdings nichts, wobei die Einzelhandelspreise für die AirTags der ersten Generation aktuell noch günstiger sind als die der AirTags 2.

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(bsc)