Setapp: Das plant der Dienst bei Einzel-Apps
Die App-Sammlung von Setapp soll künftig um Einzel-Abos erweitert werden. Das ist mittlerweile dazu bekannt.
Setapp: Künftig nicht nur eine Flatrate.
(Bild: MacPaw)
Für Fans von Setapp kam die Nachricht überraschend: Künftig will der Dienst des ukrainischen Softwareanbieters MacPaw, der Apps für macOS und iOS gegen Zahlung einer Flatrate anbietet, auch Einzelabos offerieren. Das heißt: Statt der aktuell knapp 12 US-Dollar im Monat fielen dann unterschiedlich hohe Kosten an, sollte ein Entwickler sich gegen das All-you-can-eat-Abo entscheiden. Setapp begibt sich damit ins Terrain anderer Anbieter wie Apple selbst.
Interessanterweise hatte sich MacPaw zuletzt dazu entschieden, seinen alternativen App-Laden für iOS in der EU wieder dichtzumachen. Die Tatsache, dass Setapp künftig mehr sein will als ein Flatrate-Anbieter, wurde durch eine Änderung seiner Lizenzbedingungen, die im Februar in Kraft treten wird, bekannt. Das neue Verkaufsformat nennt sich „Setapp Single App“. MacPaw hat gegenüber Mac & i nun mitgeteilt, was sich dahinter konkret verbirgt.
Nur für den Desktop
Demnach wird es die Einzelabos zumindest derzeit nur auf dem Desktop – also über die Mac-Anwendung von Setapp – geben. Das passt zur Schließung des iOS-Stores. Es handele sich um ein „Update der bestehenden Abonnementmodelle“, so MacPaw. Man erhofft sich eine „verbesserte Erfahrung“ für Nutzer und Entwickler – wobei zumindest Erstere mit dem kostengünstigen Flatratemodell, für das Setapp bislang bekannt war, sicher in den meisten Fällen zufriedener sein dürften.
Developern verspricht MacPaw, dass die Einzelabos keine Zusatzkosten bedeuten. Genaueres will die Firma allerdings erst im Frühjahr verraten. Auf die Frage, ob die Veränderung des Geschäftsmodells zu negativen Reaktionen der Nutzerschaft führen könnten, hieß es nur: „Diese neuen Funktionen bieten Nutzern vielfältige Möglichkeiten, auf ihre bevorzugten Tools auf Setapp zuzugreifen.“
Videos by heise
Zusätzliches Verkaufsmodell
Immerhin: MacPaw erwartet nicht, dass Apps von der Flatrate zu Einzelabos wechseln, was Nutzer wohl am meisten stören würde. „Dies sind zusätzliche Modelle, die unser aktuelles Angebot ergänzen und nicht ersetzen sollen.“
Komplett ausgeschlossen scheint das jedoch nicht zu sein. Dass ein Wechsel von Flat zu Single überhaupt nicht möglich ist, wollte MacPaw nicht mitteilen und verwies auf die öffentliche Ankündigung des neuen Modells im Frühjahr.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
(bsc)