KI zu Befehl: So kontrollieren Sie mit Künstlicher Intelligenz Ihren Mac

ChatGPT, Perplexity und Claude steuern auf Wunsch Apps und sogar macOS. Ein Überblick, wie sich der Mac schon jetzt mit KI-Tools bedienen lässt.

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Roboter hilft beim Tippen

Roboter hilft beim Tippen (Symbolbild): macOS lässt sich per KI steuern.

(Bild: Sarah / stock.adobe.com)

Lesezeit: 15 Min.
Inhaltsverzeichnis

Computer wie in Star Trek mit natürlicher Sprache zu bedienen, ist ein alter Traum. Sprachassistenzsysteme wie Siri konnten ihn bislang nicht erfüllen. Moderne KI-Dienste gehen das Thema neu an: Sie verstehen Befehle in natürlicher Sprache und führen Aktionen selbstständig aus, laufen bislang aber weitgehend isoliert in der Cloud. Immer mehr Apps und erste Standards sollen als Brücke zwischen den KI-Modellen und dem eigenen Mac dienen. Auch Apple hat eine intelligentere und kontextsensitive Siri versprochen, die obendrein Apps ansteuern soll – hier heißt es aber noch Geduld, vor macOS 26.4 wird das wohl nichts.

kurz & knapp
  • KI-Tools können die Mac-Dateiorganisation und App-Interaktionen übernehmen.
  • Das Model Context Protocol bietet standardisierten Zugriff auf macOS-Funktionen und Apps.
  • Eigenständig agierende KI-Systeme bergen allerhand Risiken.

Im Folgenden stellen wir KI-Tools vor, die bestimmte Aufgaben erledigen, beleuchten, was Desktop-Clients von ChatGPT & Co. können, und zeigen, wie Sie macOS-Funktionen wie auch Apps per MCP mit Claude verbinden.

Mittlerweile gibt es einige Programme mit KI-Unterstützung, die Ihnen einzelne zeitraubende oder mühselige Aufgaben abnehmen. Wichtig dabei: Die Apps nutzen für die KI oft die serverbasierten Dienste von OpenAI oder Google. Dazu müssen die Tools etwa Dateinamen oder sogar Inhalte zur Analyse an die Cloud übertragen. Sie sollten sich beim Einsatz also immer die Frage stellen: „Will ich wirklich meine Daten an fremde Server schicken?“

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