Apple baut Shopping-Website um – schlechtere Preisübersicht beim Mac

Bislang hatte Apple stets einige Mac-Grundmodelle samt Preis auf einer Übersichtsseite dargestellt. Nun müssen sich User erst Konfigurationen zusammenklicken.

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Apple Online Store: Was man sieht, wenn man einen Mac konfigurieren will

Apple Online Store: Was man sieht, wenn man einen Mac konfigurieren will.

(Bild: Screenshot Apple.com)

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Weniger Übersicht, die womöglich dazu führt, dass teurere Konfigurationen gekauft werden: Apple hat Veränderungen in seinem Online-Laden vorgenommen, wenn es um den Erwerb von Macs geht. Gab es zuvor stets eine ganze Reihe von sinnvollen Standardkonfigurationen, die auftauchten, wenn man auf den „Kaufen“-Knopf drückte, landen Kundinnen und Kunden nun sofort im Konfigurator, um sich ihr gewünschtes Modell zusammenzuklicken. Es taucht nur noch auf, was ein Mac minimal kostet, den Endpreis gibt es erst ganz zum Schluss.

Die Änderung betrifft alle Mac-Baureihen. Werden mehrere Größen oder Farben bei einer Maschine angeboten, etwa beim MacBook Pro (Größe) oder dem iMac (Farbe), beginnt der Apple Online-Store mit dieser Auswahl. Ansonsten taucht, etwa beim Mac mini oder Mac Studio, zunächst die Auswahl des Prozessors auf. Danach klickt man sich schrittweise durch die Konfiguration, von der Display-Art bei entsprechenden Maschinen, über RAM und SSD bis zum Netzteil (beim MacBook Pro). Ganz unten steht dann der Endpreis. Will man mehrere Konfigurationen testen, muss man so enorm viel klicken, es gibt keinerlei Vorauswahl durch Standardkonfigurationen mehr.

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Letztere waren zwar nicht immer ideal, doch ermöglichten sie zumindest einen schnellen Überblick über die Angebote, die es für die verschiedenen M-Chip-Varianten gab. Der Umbau erinnert dabei an die Konfiguration von iPads, die stets so ablief, allerdings auch viel weniger Konfigurationsmöglichkeiten bieten. Auch der Durchlauf beim Zusammenstellen von iPhones lief stets so ab. Was sich Apple davon verspricht, ist unklar – denkbar ist allerdings, dass es eine umsatzsteigernde Maßnahme ist. Die Vorauswahl beim Mac wird zumindest Recherche-intensiver.

Grundsätzlich gilt sowieso, dass der Mac-Kauf bei Resellern, also Einzelhändlern, üblicherweise günstiger ist. Besonders bei teureren Konfigurationen lassen sich so Hunderte Euro sparen. Es ist daher sinnvoll, Preisvergleiche wie den von heise online zu nutzen. Dort ist es vorab möglich, sich eine passende Maschine zusammenzustellen, bevor man dann eine Marktrecherche anstößt.

Kommen Macs frisch auf den Markt, hat Apple sie üblicherweise als Erstes, während man bei Resellern etwas warten muss. Auch kann es sich lohnen, den Kauf um einige Monate zu verzögern, weil dann die Preise im Handel (weiter) sinken.

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(bsc)