Pixelmator Pro 4.0 bleibt auf Abokunden beschränkt – und was ist mit Photomator?

Pixelmator Pro hat viele Fans. Wer die nun Apple gehörende App gekauft hat, guckt derzeit in die Röhre. Fragen gibt es auch zu Photomator.

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Pixelmator Pro, hier neu fürs iPad

Pixelmator Pro, hier neu fürs iPad.

(Bild: Apple)

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Apple scheint nicht vorzuhaben, Pixelmator Pro außerhalb seines teuren Abopakets Creator Studio zu aktualisieren. Die populäre Bildbearbeitung wurde im Rahmen der Aktualisierung auf Version 4.0 nur für Kunden des neuen Mietdienstes auf den neuesten Stand gebracht. Die Bezahlversion, die aktuell fast 60 Euro kostet, blieb auf der veralteten Version 3.7.1, die vor drei Monaten zuletzt ein Update erhielt. Auf Anfrage von Mac & i gab es von Apple keine Ansage dazu, ob die Bezahlvariante Aktualisierungen bekommt oder nicht. Es ist daher möglich, dass sich an der Situation zunächst nichts ändert.

Bei Final Cut Pro und Logic Pro fährt Apple eine Doppelstrategie: Der Konzern vertreibt sowohl eine Abo- als auch eine Bezahlversion. Letztere bekamen wie gewohnt mit der Einführung des Creator Studio auch ein Update, Pixelmator Pro hingegen nicht. Wie zu hören ist, gibt es in Pixelmator Pro 4.0 für Creator Studio zwar nur zwei zentrale Änderungen – das neue Liquid-Glass-Design und ein neues Warp-Werkzeug samt neuer Mockups –, doch wollen auch Bezahlkunden diese sicherlich haben. Ob es für die Bezahlversion überhaupt Weiterentwicklungen gibt, bleibt offen, da sich Apple wie erwähnt nicht äußern möchte. Auch nur für Abokunden gibt es die brandneue iPad-Version von Pixelmator Pro 4.0 – das wird sich wohl nicht ändern.

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Apple hatte zuvor die Einfachversion von Pixelmator Pro, Pixelmator Classic, quasi eingestellt. Der Konzern verkauft das kompakte und dennoch funktionsreiche Tool zwar für knapp 10 Euro weiter, wird es aber laut eigenen Angaben nicht mehr mit Updates versorgen. Die App steht für das iPhone seit 2014 bereit. „Es ist nach wie vor eine funktionale App, wird jedoch nicht mehr aktualisiert“, so Apple lapidar. Entsprechend dürfte sich die Investition nur lohnen, wenn man unbedingt eine der Features benötigt.

Beobachter hatte unterdessen verwundert, dass Apple die zweite App seiner Tochter Pixelmator Team, Photomator, nicht ins Creative-Studio-Paket gesteckt hat. Die App hätte der Konzern als Aperture-Nachfolger platzieren können, um Adobe Lightroom Konkurrenz zu machen. Dies wurde jedoch unterlassen.

Die App wird weiterhin im Abo einzeln verkauft – für vergleichsweise happige 9 Euro im Monat oder 35 Euro im Jahr. Zum Vergleich: Das ganze Creator-Studio-Paket kostet 13 Euro im Monat oder 130 Euro im Jahr. Gepflegt wird Photomator noch: Zuletzt war Ende Januar ein Wartungsupdate erschienen.

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(bsc)