Apple-Gesundheitsdienste: Neuigkeiten zu Fitness+ und Health+

Apple ist offenbar weiter unsicher, wie es mit dem hauseigenen Sportdienst weitergeht. Pläne für einen Gesundheitsbezahldienst liegen nun angeblich auf Eis.

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Mensch mit Smartwatch beim Training

Mensch mit Smartwatch beim Training.

(Bild: Subbotina Anna/Shutterstock.com)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apples Sportdienst Fitness+, der 9,99 Euro im Monat kostet, scheint bei dem iPhone-Hersteller immer noch im Prüfstatus zu sein. Seit letztem Herbst gibt es immer wieder Berichte, dass der iPhone-Hersteller das Angebot mit diversen Kursen einstellen oder zumindest ändern könnte, da es zu den schwächsten Abodiensten des Unternehmens zählen soll. Neuigkeiten gibt es außerdem von einem geplanten Gesundheitsabo namens Health+.

Die neuen Informationen stammen von Bloomberg-Reporter Mark Gurman. In seinem Newsletter vom Wochenende schreibt er, Fitness+ bleibe bei Apple „under review“. Es lasse sich noch nicht sagen, wie es mit dem Dienst weitergehe. Gurman kann sich aber vorstellen, dass Apple die bestehende Gesundheits-App Health mit einer Art „Kombiabo“ mit Fitness+ verbindet.

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Apple wird hierbei von der Konkurrenz auf mehreren Seiten angegriffen: Neben speziellen Hardwareprodukten wie Fitnessringen samt passender Apps, die bequemer zu tragen sind als die Apple Watch, versuchen sich auch OpenAI und Anthropic im Gesundheitsgeschäft, wollen auch iPhone-Daten auswerten. Fitness+ war wiederum kürzlich intern etwas umgebaut worden, bekam mehr Content.

Unklar bleibt, was aus Apples offenbar seit Monaten geplantem Gesundheitsangebot Health+ wird. Hier hatte der Konzern offenbar vor, aus den bislang kostenlosen Health-App-Funktionen mehr Daten herauszulesen, um dann genauere Empfehlungen zu geben. Zudem waren Videos und andere Inhalte geplant, um Menschen bei einer besseren Gesundheitsversorgung zu helfen – etwa mit Wellness-Tipps.

Apple wollte angeblich auch mit externen Laboren zusammenarbeiten. Doch ein echter Service wird daraus wohl zunächst nicht. Der „KI-Gesundheitscoach“, der unter dem Codenamen Mulberry lief, wurde bereits intern reduziert. Einer der Gründe sollen Managementwechsel gewesen sein – Apples COO Jeff Williams ging in Rente, nun ist die Organisation bei Diensteboss Eddy Cue aufgehängt. Denkbar ist aber auch, dass Apple Schwierigkeiten darin sah, passende Zulassungen für einen detaillierteren Gesundheitsdienst zu bekommen. Neue Features in diesem Bereich benötigen stets längere Zeit für die Zulassung.

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(bsc)