Neue HomeKit-Architektur: Zwangsumzug ab heute
Es ist soweit: Apple dreht sein (ur)altes Smart-Home-Framework ab. Nutzer sollten damit wenig Probleme haben – eigentlich.
HomeKit, hier in alter Version von 2017.
(Bild: Apple)
Nach diversen Ankündigungen und jahrelanger Schonfrist endet heute die Zeit für die sogenannte alte HomeKit-Architektur: Apple zwingt die gesamte Nutzerschaft nun zum Upgrade. Das hat einige Folgen, die aber zumeist nicht stören. Zudem lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass auch die neue Architektur längst wieder veraltet ist.
Ende 2022 ging es bereits los
Apple hatte „HomeKit 2“ alias neue HomeKit-Architektur bereits Ende 2022 eingeführt. Damals gab es zunächst aber enorme Schwierigkeiten beim Umstieg. Nach Bugfixes erschien das System dann endgültig mit iOS 16.4. Seither überließ es Apple seinen Usern, ob sie aktualisieren wollen oder nicht.
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Ohne Aktualisierung konnte es allerdings sein, dass der Zugriff auf das eigene Heim blockiert oder neuere Geräte nicht mehr funktionierten. Sicherheits- und Leistungsverbesserungen, die die „neue“ Architektur enthält, wurden dann ebenfalls nicht umgesetzt. Hinzu kam Support für weitere Geräte wie smarte Staubsauger und die sogenannte Aktivitätenliste, die unter anderem Alarmmeldungen umfasst.
Umstieg weitgehend problemfrei
Nachteile der neuen HomeKit-Architektur gibt es wenige. So müssen die Geräte aktuell genug sein – das sind sie aber längst. Die neue HomeKit-Architektur wird über die Home-App eingespielt und benötigt mindestens iOS oder iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 oder watchOS 9.2. All diese Versionen sind wiederum veraltet und – wichtig – unsicher, da sie ungepatchte Lücken enthalten.
Mit der neuen HomeKit-Architektur, die auch bei der Matter-Unterstützung hilft, fiel auch ein Feature weg: iPads können offiziell nicht mehr als Homehub (Steuerzentrale) dienen. Zuvor war dies noch möglich, solange das Tablet mit Strom versorgt wurde. Nun ist die Funktion nur noch mit HomePod, HomePod mini und Apple TV umsetzbar. Zuletzt hatte der HomePod 2 sein dreijähriges Jubiläum ohne Update gefeiert. Der HomePod mini ist noch älter. Wann Apple eine dritte neue HomeKit-Architektur umsetzt, bleibt unklar. Die aktuelle hat immer noch Probleme mit der Zuverlässigkeit und schaltet nicht selten langsamer, als Nutzer sich das wünschen.
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(bsc)