BMW-Rückruf: Defekter Starter kann zu Brand führen
BMW muss erneut eine Reihe von Modellen zurückrufen. Ein defekter Magnetschalter kann im schlimmsten Fall einen Brand auslösen.
Unter anderem betroffen ist die BMW 5er-Generation, die zwischen 2017 und 2024 gebaut wurde.
(Bild: Florian Pillau / heise Medien)
Zahlreiche Modellreihen von BMW sind von einem aktuellen Rückruf betroffen. Bei internen Kontrollen sei aufgefallen, dass bei einer sehr hohen Zahl von Startvorgängen in einigen Modellen Metallabrieb im Magnetschalter des Starters entstehen kann, der zu Kurzschlüssen und damit zu einer Überhitzung führen kann. Im schlimmsten Fall kann ein Brand entstehen. BMW empfiehlt, betroffene Autos nach dem Start nicht unbeaufsichtigt laufen zu lassen.
Betroffen seien Fahrzeuge, bei denen zwischen Juli 2020 und Juli 2022 ein Starter-Relais nachgerüstet oder ein Anlasser aus dieser Zeit eingebaut wurde, schreibt der ADAC. Deutschlandweit betrifft das knapp 28.600 Fahrzeuge. Halter können mithilfe der Fahrgestellnummer auf dieser Seite von BMW nachsehen, ob ihr Auto von dem Rückruf betroffen ist. Intern wird der Rückruf bei BMW unter folgenden Nummern geführt:
- 0012650600
- 0012660600
- 0012670600
- 0012680600
In der Datenbank des Kraftfahrtbundesamtes ist der aktuelle Rückruf noch nicht hinterlegt, die entsprechende Nummer reichen wir nach. Stand heute sind einige Baujahre der folgenden Modellreihen betroffen:
- 2er (intern G42, seit 2021 im Handel)
- 3er (G20 und G21, seit 2019 im Handel)
- 4er (G22, G23 und G26, seit 2020)
- 5er (G30 und G31, gebaut 2017 bis 2024)
- 6er (G32, gebaut 2017 bis 2023)
- 7er (G11 und G12, 2015 bis 2022)
- X3 (G01, 2017 bis 2025)
- X4 (G02, 2018 bis 2025)
- X5 (G05, seit 2018)
- X6 (G06, seit 2019)
- Z4 (G29, seit 2018)
(mfz)