Ducati Monster im Fahrbericht – Wiedergeburt des Kassenschlagers?

Die Monster ist Ducatis erfolgreichstes Bike. 2021 verschreckte ein radikaler Bruch bei Design und Technik viele Fans. Ein Facelift soll das jetzt richten.

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Ducati Monster

(Bild: Ducati)

Lesezeit: 10 Min.
Von
  • Michael Praschak
Inhaltsverzeichnis

Über 380.000-mal verkaufte sich Ducatis Monster seit ihrer Einführung im Jahr 1992. Kein Modell in der Geschichte des italienischen Herstellers gibt es länger, kein anderes ist so erfolgreich, keine andere Ducati hat wohl eine so große Fangemeinde wie das VauZwo-Naked-Bike. Sogar einen eigenen Namen gibt es für die eingefleischten Fans. Spricht man bei Anhängern der Marke gemeinhin von den „Ducatisti“, sind es hier die „Monsteristi“. Die Herausforderung bei so viel Leidenschaft und Enthusiasmus: Änderungen am Modell sind mit besonderem Bedacht umzusetzen.

Schnelle Fakten zur Ducati Monster
  • 890-cm3
  • L-Twin
  • 111 PS, 91,1 Nm
  • Listenpreis 12.890 Euro
  • Aluminium-Monocoque-Rahmen
  • Stärken: druckvoller Motor, gelungene Ergonomie
  • Schwächen: Fahrwerk nicht einstellbar, träger Motorstart

Nach den anderen V2-befeuerten Modellen Panigale, Streetfighter und Multistrada nimmt Ducati zur Saison 2026 auch am wichtigsten Modell der letzten drei Jahrzehnte tiefgreifende Änderungen vor und stellt mit der nächsten Monster ein rundum neues Motorrad auf die Räder. Wie die Vorgängerin leistet auch die neue Monster 111 PS, das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Motor, Rahmen, Design, Elektronik – nichts ließen die Ducati-Ingenieure unangetastet.

Spannende Motorräder

Erstaunlicherweise wirkt die Neue beim ersten Sichtkontakt bei der Präsentation wieder deutlich mehr wie eine echte Ducati. Hätte die Vorgängerin – abgesehen vielleicht von der Lampenmaske – aufgrund des Designs und der vielen Plastikabdeckungen auf den ersten Blick auch als Japanerin durchgehen können, wartet die 2026er-Monster mit optischen Reminiszenzen an die Vorgängerinnen auf: Lufteinlässe im vorderen Bereich des Tanks, die es in ähnlicher Form schon beim Modell aus dem Jahr 2008 gab, einen Doppelendtopf wie beim 1200er-Modell von 2014 und auch die Sitzbank ist jetzt wieder mehr Monster. Die aber wohl bedeutendste optische Änderung: Der Motor steht wieder im Zentrum.

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