Flott Geld zurück: Wie die Steuererklärung mit einem Klick funktionieren soll
Für Millionen Menschen wird die Steuererklärung deutlich einfacher. Wir erklären, wer die „Amsel“ und die „Ein-Klick-Erklärung“ nutzen kann – und wie es geht.
(Bild: KI / heise medien)
Über 11 Millionen Steuerpflichtige sollen in diesem Jahr ihre Steuererklärung erstmals binnen Minuten erledigen können, statt sich durch seitenlange Elster-Formulare wühlen zu müssen. So versprechen es die Finanzminister der Bundesländer: „Einfacher geht Steuer nicht – schnell, transparent und ohne Kosten für die Nutzerinnen und Nutzer“, sagt zum Beispiel Bayerns Finanzminister Albert Füracker.
Verwirrenderweise hat die Steuerverwaltung allerdings gleich zwei neue, vereinfachte Vorgehensweisen entwickelt: Die erste nennt sich „Steuererklärung mit einem Klick“ und soll ab Juli über die App MeinELSTER+ bundesweit zur Verfügung stehen. Die zweite heißt „Amtsveranlagung“ oder kurz „Amsel“ und startet in diesem Frühjahr in den Bundesländern Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Länder bewerben die Amsel auch mit dem Slogan „Die Steuer macht das Amt“. Für manche Steuerpflichtigen gibt es also sogar zwei neue Optionen.
Wir erklären im Folgenden die Unterschiede zwischen den beiden Verfahren, welche Steuerpflichtigen sie jeweils nutzen können und worauf man in der Praxis achten sollte. Außerdem geben wir einen Ausblick auf das nächste Jahr, in dem das neue Elster-Verfahren viele Millionen weitere Menschen erreichen soll.
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