Mit Update: Røde-Ansteckmikro direkt am iPhone ohne Empfänger betreiben

Der australische Audiospezialist vereinfacht die Nutzung von Wireless Go Generation 3 und Wireless Pro für iOS- und iPadOS-Nutzer.

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Direktanbindung von Røde-Mikros

Direktanbindung von Røde-Mikros: Ein Bauteil weniger.

(Bild: Røde)

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Die besonders unter YouTubern beliebten Ansteckmikrofone von Røde können mit dem iPhone nun einfacher verwendet werden: Zwei Modelle verbinden sich nach einem Firmware-Update direkt mit iOS-Geräten, ohne dass es einen zusätzlichen Empfänger am USB-C- oder Lightning-Port bräuchte. Das Feature nennt sich „Direct Connect“ und steht zunächst für die Modelle Wireless Pro und Wireless Go in dritter Generation zur Verfügung.

Auf iPhone-Seite wird Rødes eigene Capture-App benötigt. Diese ist kostenlos. Darüber erfolgt auch das Update. Dazu muss man Transmitter (mit Mikrofon) und Receiver zunächst aus der Ladehülle nehmen; sie müssen bereits verbunden sein. Der Receiver wird dann ins iPhone eingesteckt. Røde Capture sollte daraufhin ein Firmware-Update anzeigen, das sich dann einspielen lässt. Später steht dann eine neue Funktion in der App (oben links) bereit: „Direct Connect to TX“, also Direktverbindung zum Transmitter. Anschließend muss dieser noch einmal via Bluetooth gepairt werden, dann lässt er sich auf Knopfdruck einbinden.

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Røde betont, dass die Übertragungsqualität nicht leiden soll. Auch via Bluetooth sei „die Broadcast-Audio-Qualität, für die die Geräte bekannt sind“ weiter vorhanden. Ob das wirklich so ist, sollte man aber zunächst mit Vergleichsaufnahmen testen. Es ist auch möglich, mehrere Geräte (etwa bei Wireless Go Generation 3) mit dem iPhone zu verbinden und sie über Røde Capture zu steuern. Praktische Beispiele hat der Hersteller in einem Video zusammengefasst.

Ob künftig auch noch andere Mikros die Bluetooth-Funktion nachgereicht bekommen, blieb zunächst unklar. Das günstige Wireless Micro (99 Euro) beherrscht das Feature bereits. Das Wireless GO der dritten Generation kostet 200 Euro, die Wireless-Pro-Variante 300 Euro. Letztere kommt mit Time-Code-Funktion und mehr Zubehör.

Üblicherweise setzen Anbieter von Drahtlosmikrofonen auf proprietäre Sender und Empfänger, um die Stabilität der Verbindung sicherzustellen. Im semiprofessionellen Bereich werden allerdings freie Funkspektren verwendet, die nicht immer störungsfrei arbeiten.

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(bsc)