Einsteiger-MacBook: Erste Infos zu Farben, Preis und Chip

Apple soll in zwei Wochen eine neue Notebook-Baureihe vorstellen. Ein Ăśberblick zu den Details, bei denen sich die GerĂĽchtekĂĽche (fast) sicher ist.

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MacBook – hier ein Air

MacBook – hier ein Air: Endlich ein neues Einsteigermodell bei Apple in der Pipeline?

(Bild: Apple)

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Schon im Sommer 2025 gab es erste ernst zu nehmende Gerüchte, dass Apple nach Jahren wieder ein besonders günstiges MacBook in Planung hat. Das Modell soll vergleichsweise einfach gestaltet sein, hieß es, und sich aus dem iPhone-SoC-Regal statt dem Reigen der M-Prozessoren bedienen, die Apple sonst in Macs steckt. Dann passierte allerdings zunächst nichts. Nun heißt es, dass es Anfang März endlich so weit sein könnte: Für den 4. März lädt Apple zur „Special Apple Experience“ nach Singapur, Europa und die USA ein. Neben neuen iPads, einem iPhone 17e sowie MacBook-Pro-Modellen mit M5 Max und M5 Pro steht das Einsteiger-MacBook bei vielen Beobachtern ganz oben auf der Release-Liste. Hier die Details, die schon bekannt sind.

Zwischen 2015 und 2019 hatte Apple eine Modellreihe auf dem Markt, die aufgrund des vergleichsweise gĂĽnstigen Preises, geringen Gewichts und seiner kompakten AusmaĂźe viele Fans hatte: das MacBook mit 12 Zoll. Allein die interne Hardware war nur bedingt gut: Dank lahmer, stromsparender Intel-Chips ohne LĂĽfter handelte es sich bei dem Kompakt-Notebook vor allem um eine Surf- und Office-Maschine. 2019 wurde die Baureihe vom Markt genommen. Nachdem Apple dann 2020 den Umstieg auf ARM-Prozessoren beim Mac angekĂĽndigt hatte, galt das 12-Zoll-MacBook als einer der ersten guten Kandidaten fĂĽr die Technik.

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Dank Apple Silicon hätte die Maschine nicht nur kompakt und leicht sein können, sondern auch ausreichend flott. Doch dann passierte nichts: Apple brachte MacBook Air und MacBook Pro ins ARM-Zeitalter, der alte Kompakt-Formfaktor blieb im Archiv. Seither hoffen Fans des 12-Zoll-MacBook, dass es wiederauferstehen möge – war es doch sogar kompakter und leichter als ein iPad Pro mit Tastatur.

Das neue Einsteiger-Notebook wird wohl, zumindest laut gut informierter Gerüchteköche und Apple-Lieferketten-Beobachter, etwas anders ausfallen als das 12-Zoll-MacBook mit Intel-Chip. So soll die Bildschirmdiagonale von 12 auf 13 Zoll wachsen – wie stark es sich vom bereits kompakten MacBook Air M4 unterscheidet, ist unklar. Der Preis soll womöglich deutlich unter 1000 US-Dollar liegen, wobei in Europa eher mit 1000 Euro zu rechnen ist. Apple will die Alu-Hardware angeblich bunt einfärben, Weibo-Leaker Instant Digital glaubt an Gelb, Grün (!) und Blau – diese Farben verwendet Apple auch in der Einladung zu der Veranstaltung.

Das Herz des neuen MacBook ist angeblich ein A18 Pro, den Apple im iPhone 16 Pro verwendet hat. Damit wird man keine gigantischen Sprünge machen können, für ein Kompakt-Notebook ist er aber ausreichend. Nun heißt es aber zunächst abwarten: Momentan wird damit gerechnet, dass die neuen Maschinen am 4. März – also dem tatsächlichen Tag der „Experience“ – vorgestellt werden.

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(bsc)