Biodrohnen: Wenn Tauben und Kakerlaken zu Spionen werden
Elektronisch stimulierte Kakerlaken dienen im Bundeswehrtest und Tauben fliegen ferngesteuert im Feldversuch in Russland. Was können Biodrohnen künftig leisten?
(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)
Es klingt noch wie Science-Fiction, wird aber bereits militärisch erprobt: Tauben und Insekten bewegen sich elektronisch ferngesteuert ins Zielgebiet und erkunden die Lage. Sie können Ausrüstung transportieren, etwa Kameras, Sensoren, Peilsender, Medikamente oder Explosivstoffe.
Ein gut erforschtes Feld ist heute die Steuerung der Madagaskar-Fauchschabe, ein robustes Insekt mit einer Körperlänge zwischen 45 und 88 Millimeter. Aktuelle Feldversuche wie Mitte April dieses Jahres bei der Bundeswehr zeigen, was heute funktioniert – und vor welchen Hürden ferngesteuerte Schaben, sogenannte AutoBugs, im Ernstfall stehen.
- Die Bundeswehr erprobt durch elektronische Impulse gesteuerte Kakerlaken mit sensorischer AusrĂĽstung.
- Insekten als Grundlage fĂĽr Biodrohnen gelten als skalierbare Technik; man kann sie leicht zĂĽchten und mit Steuerung und Kamera ausstatten.
- Mit ferngesteuerten Tauben experimentiert ein Start-up in Russland – als Suchstaffeln oder Aufklärer.
Bei Polizeiarbeit und in der Katastrophenhilfe können Biodrohnen überwachen und zu Sucheinsätzen ausschwärmen. Doch sowohl Tempo und Steuerung als auch die ungefilterte Datenflut schaffen Probleme.
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