Apple Music: Neuer Profidienst Connect – KI für Android

Apple hat einen Dienst eingeführt, der Plattenfirmen und Vertrieben bei der Nutzung von Apple Music helfen soll. In der Android-App gibt es auch Neuigkeiten.

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Apple Music Connect

Apple Music Connect soll unter anderem bei der Bewerbung neuer Veröffentlichungen helfen.

(Bild: Apple)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple hat nach den Verwaltungswerkzeugen App Store Connect (für Apps) und iTunes Connect (u.a. für Musikdownloads, Filme und Serien) nun auch ein eigenes Profi-Portal für seinen Musikstreamingdienst Apple Music gestartet. Das Angebot nennt sich folgerichtig Music Connect und soll Plattenfirmen und Musikdistributoren erlauben, ihre Inhalte besser und vor allem einfacher zu vermarkten. Integriert ist zudem die Möglichkeit, Teile der eigenen Pressearbeit darüber abzuwickeln.

Der Dienst steht nur diesen Zielgruppen zur Verfügung, Künstler selbst können nur über Vertrieb oder Label zugreifen. Die Idee dabei ist, Neuveröffentlichungen gezielt zu bewerben, etwa durch Vorbestellungen oder das Release einzelner Titel über mehrere Monate vor der Veröffentlichung. Außerdem lassen sich über Apple Music Connect passende Marketingmaterialien erstellen, Pressefotos hochladen und dem Apple-Music-Redaktionsteam gegenüber neue Künstler und Veröffentlichungen „pitchen“, damit diese größer präsentiert werden.

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Es stehen Werkzeuge zur Erstellung von Social-Media-Assets sowie weitere Tools zum Erstellen von Player-Embeds, Badges, QR-Codes und mehr zur Verfügung. Viele der Angebote gab es schon zuvor, allerdings musste man sich diese mühsam zusammensuchen. Zugriff erhalten Labels und Vertriebe über ein eigens eingerichtetes Supportteam.

Eine weitere Neuerung für Apple Music betrifft Endnutzer: Eine neue KI-Funktion zum Erstellen KI-gestützter Wiedergabelisten kommt nun auch auf Android-Geräte. Die Betaversion von Apple Music 5.2 für das Google-Betriebssystem kommt mit dem sogenannten Playlist Playground, der ähnlichen Funktionen bei Spotify oder Deezer Konkurrenz macht.

Dieser ermöglicht es, per Prompt-Eingabe Wiedergabelisten zu erstellen (Beispiel: „Eine Playlist mit Hits aus den Achtzigern“) und anzupassen. „Mache aus Ideen Playlists“ bewirbt Apple das. Daneben gibt es auch vorformulierte Vorschläge. Wann Apple Music 5.2 final für Android erscheint, ist noch unklar – vermutlich zusammen oder kurz nach iOS 26.4, das im März oder Anfang April erwartet wird.

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(bsc)