Neue „Wo ist?“-Karten für den Geldbeutel von Nomad

AirTags sind zu dick für die Börse. Nomad hat nun zwei neue Kartenvarianten im Angebot – die eine besonders dünn, die andere besonders „premium“.

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Tracking Card Pro (links) und Air

Tracking Card Pro (links) und Air: Look wie eine Kreditkarte.

(Bild: Nomad)

Lesezeit: 2 Min.

Es muss nicht immer Apples eigener AirTag sein: Zahlreiche Anbieter haben mittlerweile eigene Tracker am Start, die zum Findenetz „Wo ist?“ kompatibel sind – in unterschiedlichen Formfaktoren. Der Apple-Zubehörspezialist Nomad hat nun zwei weitere auf den Markt gebracht: die Tracking Card Air und die Tracking Card Pro. Beide sind dafür gedacht, in einem Geldbeutel oder einer anderen Tasche mit wenig Platz für dickere Tracker verstaut zu werden.

Die Air-Variante für 34,95 Euro hat die Höhen- und Längenmaße einer Kreditkarte und ist 1,7 Millimeter dick (ungefähr zwei Kreditkarten hoch), bei einem Gewicht von 12 Gramm. Sie ist besonders für kompakte Portemonnaies und Kartenetuis geeignet. Die verfügbaren Farben sind Schwarz und Weiß, auf Amazon ist sie bereits gelistet, ist aber erst in einigen Wochen lieferbar. Die Pro-Variante (ebenfalls in Schwarz und Weiß) kostet 10 Euro mehr, ist mit 2,5 Millimetern etwas dicker und wiegt 3 Gramm mehr. Die Ränder bestehen aus Alu, was sie etwas nobler aussehen lässt, während die Air-Version vollständig aus Kunststoff (Polycarbonat) gefertigt ist.

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Beide Karten sind via Qi und MagSafe aufladbar. Die Air-Variante hält fünf Monate nach vollständiger Aufladung durch, die Pro-Variante dank 350-mAh-Akku bis zu 16 Monate. Beide Karten sind IPX7-zertifiziert (Staub- und Wasserresistenz). Die Pro-Variante sieht optisch stärker nach Kreditkarte aus, selbst ein (nicht funktionabler) Chip ist zu sehen. Die Air-Version hat das Layout der verbauten Bluetooth-Antenne samt sonstiger Hardware aufgedruckt.

Wie bei Nicht-Apple-„Wo ist?“-Geräten üblich unterstützen die beiden Karten nur Bluetooth zum Tracking, Ultra-Wideband-Funk (UWB) für eine verbesserte Nahbereichsortung bleibt Apples AirTags vorbehalten, diese war zuletzt mit den AirTags 2 nochmals verbessert worden. Ob und wann auch Drittanbieter-Hardware UWB bekommt, steht bislang in den Sternen – eigentlich war dies bereits vor Jahren erwartet worden.

Nomads Tracking Cards konkurrieren unter anderem mit Modellen von Chipolo oder Keysmart. Die ersten Varianten solcher „Wo ist?“-Karten waren noch nicht wiederaufladbar, mussten nach einigen Jahren vollständig entsorgt beziehungsweise ausgetauscht werden.

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(bsc)