KI-Workshop-Sammlung von Apple im Video
Im Sommer hatte Apple eine Seminarreihe mit KI-Forschern aus dem Unternehmen veranstaltet. Nun sind die Videos online – und trotz des Alters noch interessant.
Apple-KI-Workshop: Hier der Researcher Iman Mirzadeh.
(Bild: Apple)
Im Forschungsfeld der Künstlichen Intelligenz und den daraus entstehenden Produkten geht es bekanntermaßen Schlag auf Schlag: Neuentwicklungen brauchen manchmal nur Wochen, bevor sie auf den Markt kommen und/oder sich sogar durchsetzen. Dennoch bleibt längerfristig angelegte KI-Wissenschaft interessant. Das dachte man sich offenbar auch in Apples Machine-Learning-Research-Abteilung (MLR), die immer wieder mit interessanten Studien um die Ecke kommt – und hat deshalb nun mehrere Stunden an Videomaterial von einem großen KI-Workshop aus dem vergangenen Sommer vorgelegt.
Acht ausgewählte Vorträge
Bei dem Event, das im Juli stattfand, ging es thematisch um die Bereiche Reasoning (KI-Systeme, die scheinbar „nachdenken“) und Planning (agentische Planungsfähigkeiten). Eine frisch angelegte Homepage macht insgesamt acht Präsentationen sowie zahlreiche Paper zugänglich. Die Präsentationen stammen von Apple-Forschern sowie mit ihnen verbundenen Einrichtungen an Hochschulen und Instituten.
Videos by heise
Der „Apple Workshop on Reasoning and Planning“ dauerte insgesamt zwei Tage. Er richtete sich an die breitere KI-Forschungsgemeinschaft, so Apple. Neben den Themen Reasoning und Planning ging es auch um den Schritt von Anwendungen zu Agents und die Entwicklung neuer Modelle. Alle an den zwei Tagen gehaltenen Vorträge führt Apple allerdings nicht auf – es handelt sich nur um ausgewähltes Material.
Agenten trainieren, Algorithmen erstellen
Apple stellt Videos und Papers wie bei seiner KI-Forschung üblich kostenlos zur Ansicht und zum Download bereit. Sehenswert ist unter anderem ein Vortrag von Apple-Forscher Iman Mirzadeh, der der Frage nachgeht, ob Reasoning-Modelle wirklich intelligent sind. Ruslan Salakhutdinov spricht über neue Trainingsmethoden für Agenten, die auf „Internet-Größe“ skalieren, und Jeff Clune zeigt, wie KI-Modelle Algorithmen schneller und besser generieren könnten.
„Die Gruppe untersuchte auch Architekturen, die Speicher und Anpassung nutzen, sowie Möglichkeiten [der Modelle], auf vertrauenswürdige, sichere und effiziente Weise zu planen und zu argumentieren“, schreibt Apple. Auch ein Blick auf die wie erwähnt verlinkten Studien kann sich lohnen.
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(bsc)