Neues Einsteiger-MacBook: Frische Details aus der Lieferkette

Apple soll fĂĽr kommende Woche die Vorstellung eines neuen GĂĽnstig-MacBooks planen. Nun sind weitere Hardware-Leaks aufgetaucht.

vorlesen Druckansicht 36 Kommentare lesen
MacBook, hier ein älteres Air

MacBook, hier ein älteres Air.

(Bild: Apple)

Lesezeit: 3 Min.
close notice

This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Erstmals seit Jahren plant Apple offenbar die Einführung einer neuen portablen Mac-Linie: Der Konzern will informierten Kreisen zufolge ein Einsteiger-Notebook auf den Markt bringen. Die Hardware soll eine Art geistiger Nachfolger zum 2019 vom Markt genommenen 12-Zoll-MacBook mit lüfterlosem Intel-Chip werden, dieses aber preislich angeblich unterbieten. Dafür müssen allerdings einige Abstriche in Kauf genommen werden. Zu diesen wurden nun mehr Details bekannt – in Form mehrerer Leaks aus China und Taiwan. Kommt die neue Baureihe tatsächlich, ist in der kommenden Woche mit der Ankündigung zu rechnen.

Das neue MacBook, dessen genaue Bezeichnung noch unbekannt ist, soll der erste für Endkunden gedachte Mac sein, der nicht mit einem M-Chip ausgestattet ist. Stattdessen plant Apple den Einbau eines A-SoC aus der iPhone-Baureihe. Dabei handelt es sich um den A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro von 2024, möglicherweise in einer Binning-Form, also mit weniger GPU-Kernen.

Videos by heise

Macrumors vorliegenden Leaks zufolge verbaut Apple nur 8 GByte RAM. Ob dies heißt, dass es kein Apple Intelligence geben wird, bleibt unklar. Das Display – vermutlich 12,9 Zoll groß – kommt mit einer geringeren Maximalhelligkeit, also angeblich weniger als 500 Candela. True Tone, ein von Apple seit Jahren integrierter Sensor zur Anpassung der Farbtemperatur, fehlt angeblich. Die größte SSD, die Apple anbieten wird, soll bei nur 512 GByte liegen – das wäre unschön. Denkbar soll sogar sein, dass Apple auch ein Einführungsmodell mit nur 128 GByte offeriert, dieses aber offenbar nur für Bildungseinrichtungen. 256 GByte wäre die Standardgröße. Der SSD-Durchsatz soll aufgrund des Einbaus eines einzelnen NAND-Chips geringer ausfallen als bei MacBook Pro und MacBook Air.

Weitere fehlende Features betreffen das Laden (Fast Charging nicht vorhanden), die Tastatur (angeblich keine Hintergrundbeleuchtung) und den Klinkenanschluss (keine Unterstützung hochohmiger Kopfhörer). Bei WLAN und Bluetooth setzt Apple angeblich nicht auf den eigenen N1-Chip, der Wi-Fi 7, Thread und Bluetooth 6 kombiniert. Stattdessen soll die Funkeinheit von MediaTek kommen. Wie viele Anschlüsse das Gerät hat, ist noch unklar – denkbar wäre eine Rückkehr zu reinen USB-C-Ports, eventuell nur zwei oder drei.

Das Einsteiger-MacBook soll in mehreren Farben angeboten werden, darunter Gelb, Grün und Blau, eventuell auch Rosa. Der Preis liegt angeblich bei unter 800 US-Dollar (ohne Umsatzsteuer). Laut Angaben des in Taiwan erscheinenden Elektronikfachblatts DigiTimes startete die Produktion der Geräte im ersten Vierteljahr 2026. Haupthersteller ist Quanta. Es sei unklar, ob Apple angesichts der DRAM- und NAND-Inflation wirklich den geplanten Billigpreis halten kann, hieß es weiter.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(bsc)