Neue Apple-Mobilgeräte: Interessante Kleinigkeiten zu iPhone 17e und iPad Air M4
Auf den ersten Blick scheinen Apples iPhone 17e und iPad Air M4 reine Spec-Bumps zu sein. Das ist aber nur teilweise so. Ein Blick ins Datenblatt.
iPad Air M4 und iPhone 17e: Die Neuerungen stecken unter der Haube.
(Bild: Apple)
Die am Montag erschienenen neuen Apple-Geräte scheinen auf den ersten Blick keine Überraschung zu sein: Mit dem iPhone 17e und dem iPad Air M4 in den Varianten 11 und 13 Zoll hat der Hersteller aus Cupertino einfach bestehende Produktlinien fortgeführt. Beim Blick ins Kleingedruckte ergeben sich dennoch einige beachtenswerte Neuerungen. Apple hat einige störende Dinge der Vorversionen verändert, bleibt in anderen Bereichen aber leider nutzerunfreundlich. Mac & i fasst die wichtigsten Informationen zusammen.
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iPhone 17e: Jetzt wohl jährlich
Das 17e ist auf den ersten Blick ein leicht aufgemotztes iPhone 16e. Schon mit der Umbenennung des SE zu einer Baureihenzahl war im letzten Jahr klar geworden, dass Apple sein Einsteigermodell nun regelmäßiger aktualisieren wird als nur alle paar Jahre. Es ist mit einem Jahrestakt zu rechnen. Das Smartphone kommt mit einem aktuellen A19-Chip aus dem iPhone 17, der aber, wie zu erwarten war, „gebinnt“ ist, also langsamer läuft. In der Praxis heißt dies: Statt fünf Grafikkernen (GPU-Kerne) müssen Nutzer mit vier auskommen. Das dürfte grafisch aufwendige Anwendungen wie Gaming leicht verlangsamen – wie sich dies in der Praxis zeigt, müssen Benchmarks zeigen. Schon beim iPhone 16e hatte Apple nur vier GPU-Kerne verbaut. An der Akkugröße hat sich nichts verändert – diese bleibt laut Aussagen Apples bei 4005 mAh.
Kamera und undynamischer Notch
Das Kamerasystem soll bessere Porträts ermöglichen, in Form des bekannten Portrait-Modus der nächsten (beziehungsweise aktuellen) Generation. Das liefert mehr Bokeh. Am Selfie-Sensor ändert sich wenig: Die Frontkamera behält den alten und kann daher auch den praktischen Center-Stage-Modus nicht nutzen. MagSafe ist endlich dabei, dafür hat Apple sich entschieden, den (ur)alten Notch weiterhin einzubauen, statt dem 17e eine Dynamic Island zu gönnen. An RAM ist vermutlich 8 GByte verbaut, das reicht für Apple Intelligence. Reine eSIM-Modelle gibt es in mehr Ländern, darunter Japan, Mexiko und in mehreren arabischen Staaten. Die EU-Version hat weiterhin einen physischen SIM-Slot. Der Modemchip C1X löst den C1 ab und soll flotter sein, Standard-Flash-Größe ist nun 256 GByte. Apple verkauft neue Silikon- und Clear-Cases für das 17e. Störend ist der hohe Preis: 700 Euro sind in Deutschland zu zahlen, das Standard-iPhone-17 (ab 851,20 €) ist im Handel nur knapp 150 Euro teurer.
iPad Air M4: Es funkt besser
Beim iPad Air M4 können sich Käufer über 4 GByte mehr RAM, Apples WLAN- und Bluetooth-Chip N1 und das C1X-Modem aus gleichem Haus freuen. Diese versprechen höheren Durchsatz (C1X) beziehungsweise schnelleren Verbindungsaufbau (unter anderem bei AirDrop). „30 Prozent schneller“ soll der M4 zumindest im Mehrkernbetrieb sein, behauptet Apple, auch die Speicherbandbreite wurde um 20 GB/s gesteigert, wie sich aus den Specs entnehmen lässt. All das muss sich noch in Benchmarks und Tests beweisen. Nervig: Apple startet in Sachen Speicher bei nur 128 GByte – hier hätte man mehr erwartet. Auch am Bildschirm und den Kameras änderte sich nichts.
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(bsc)