Neue Apple-Monitore: Studio Display 2 und Studio Display XDR

Apple vereinheitlicht seine Monitore. 120 Hz gibt es aber nur beim teuren, plötzlich kleineren XDR-Modell – mit 5K statt 6K-Auflösung.

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Studio Display und Studio Display XDR

(Bild: Apple)

Lesezeit: 3 Min.

Auf neue iPhones und iPads folgen MacBooks und externe Displays: Am Dienstag hat Apple die seit Längerem erwarteten Neuauflagen von Studio Display sowie ein neues Studio Display XDR angekündigt – letzteres löst das „Pro Display XDR“ ab. Beim Studio Display 2 bleiben die Neuerungen überschaubar: Der 5K-Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll bietet eine laut Hersteller „noch bessere“ 12-Megapixel-Webcam – die maue 12-Megapixel-Kamera des Vorgängers erntete allerdings viel berechtigte Kritik.

Beim Panel, wahrscheinlich weiterhin mit IPS-Technik, gibt es überraschend offenbar keine Neuigkeiten zu verzeichnen. Es bleibt laut Apple bei einer Spitzenhelligkeit von 600 Candela pro Quadratmeter (cd/m²), Support für die Wiedergabe von HDR-Inhalten fehlt. Wie schon beim Vorgänger bleibt es bei einer aus der Zeit gefallen wirkenden Bildwiederholrate von nur 60 Hz. Neu sind zwei Thunderbolt-5-Anschlüsse mit 96 Watt Ladeleistung; ein Thunderbolt-5-Kabel gehört zum Lieferumfang. Zwei weitere USB-C-Ports (USB 3.2 Gen 2, 10 Gbit/s) können für langsamere Peripherie und zum Laden von Geräten verwendet werden. Apple verspricht außerdem tiefere Bässe beim integrierten Lautsprechersystem.

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Bei der von Apple für 1700 Euro feilgebotene Basisausführung erlaubt der Fuß nur, den Winkel anzupassen. Wer die Höhe verändern möchte, muss gegen Aufpreis einen dazu fähigen Monitor-Standfuß bestellen, Bücher unterlegen oder den Adapter für eine VESA-Halterung wählen. Eine weniger spiegelnde Variante des Monitors mit „Nanotexturglas“ bleibt ebenfalls im Programm.

Das Studio Display XDR ist der eigentliche Neuling: Statt den 32 Zoll und 6K des Vorgängers Pro Display XDR bietet der neue Monitor eine Diagonale von 27 Zoll mit 5K-Aufllsung (5120 × 2880 Pixel). Das XDR setzt laut Datenblatt auf eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 2304 lokal dimmbaren Zonen, deckt die Farbräume DCI-P3 und Adobe RGB weitgehend ab und weist eine Spitzenhelligkeit von 2000 cd/m² auf. Zusammen mit dem Zonen-Dimming sollte eine ordentliche HDR-Darstellung möglich sein. Es ist außerdem Apples allererster externer Monitor, der eine 120 Hertz darstellt. Per Adaptive Sync ist eine dynamische Darstellung zwischen 47 und 120 Hertz möglich.

Ebenso wie das Studio Display ist das Studio Display XDR nun mit drei Mikrofonen sowie einem System aus sechs Lautsprechern ausgestattet, beides fehlte dem vorausgehenden XDR. Der Monitor bietet ebenfalls vier USB-C-Ports, zwei davon mit Thunderbolt 5. Der Standfuß gehört jetzt fest zum Lieferumfang des Studio Display XDR und ist neigungs- wie höhenverstellbar. Das kostet 3500 Euro. Beide Bildschirme kommen am 11. März in den Handel.

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(lbe)