Wie das MacBook Neo den Notebookmarkt umkrempelt

Apples MacBook Neo erschlieĂźt mit Preisen ab 700 Euro einen neuen Markt. Alle anderen Notebookhersteller bekommen das Zittern.

Artikel verschenken
vorlesen Druckansicht 25 Kommentare lesen

(Bild: Apple)

Lesezeit: 10 Min.
Inhaltsverzeichnis

Nun ist es also da, Apples neues Einsteigernotebook MacBook Neo. Der Namenszusatz ist nagelneu, aber das Konzept nicht – Apple hatte es bloß längere Zeit eingemottet. Erstmals seit dem 2009er MacBook mit schwarzen oder weißem Kunststoffgehäuse gibt es wieder ein Apple-Notebook, das gezielt für den Massenmarkt unter 1000 Euro gedacht ist: Die Preise beginnen bei 700 Euro. Dieses Niveau wurde – wohl mit Apples Segen – zuletzt zwar schon von Einzelhändlern mit älteren MacBook-Air-Generationen bedient, doch in Apples eigenen Läden fand man nichts.

Allein schon die Tatsache, dass Apple wieder deutlich unter 1000 Euro mitmischt, ist eine Hiobsbotschaft für alle anderen Notebookhersteller: In den letzten 15 Jahren hatten sie diesen Markt für sich allein. Das Segment ist hart umkämpft. Notebooks müssen exakte Preispunkte wie 599 Euro treffen, um für potenzielle Käufer interessant zu werden. Es gibt weder Markenloyalität seitens der Kunden noch steigert man bei Expert, MediaMarkt & Co. die Verkäufe, wenn die Entwickler einen kleinen technischen Vorteil einbauen, im Gegenzug aber 639 Euro fällig werden.

Notebooks im c’t-Test

Die preisgetriebenen Notebookhersteller haben somit kaum Spielraum, sondern müssen an möglichst vielen Stellschrauben gleichzeitig drehen, also an Material, Bildschirm, Speicher, Prozessor und vielem mehr. Apple ist hingegen in der komfortablen Position, sich Sonderlocken leisten zu können. Zudem spielt die aktuelle regulatorische Gemengelage Cupertino voll in die Karten. Aber der Reihe nach …

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Wie das MacBook Neo den Notebookmarkt umkrempelt". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.