Erste Benchmarks zum MacBook Neo und MacBook Pro 2026

Apples MacBook Neo schafft im Geekbench vor allem eine hohe Singlethreading-Leistung, wodurch es sich im Alltag flott anfĂĽhlen dĂĽrfte.

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Hand hält ein aufgeklapptes MacBook Neo hoch

(Bild: Apple)

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In der Datenbank des Vergleichs-Benchmarks Geekbench 6 sind schon erste Testergebnisse zum MacBook Neo mit A18 Pro und zum neuen MacBook Pro mit M5 Max aufgetaucht. Sie untermauern vorherige Erwartungen anhand der Spezifikationen.

Der 18-Kerner M5 Max macht sämtliche Konkurrenz nass. Er hängt im Geekbench 6 alle anderen Prozessoren sowohl beim Single- als auch beim Multithreading ab. In letzterer Metrik nähert er sich der Marke von 30.000 Punkten.

Geekbench-6-Benchmarks (Punkte-Spannen spiegeln Schwankungen wider)
Prozessor Singlethreading Multithreading
A18 Pro (MacBook Neo)* 3461 8668
M1 (MacBook Air 2020) 2300-2400 8400-8800
M4 (MacBook Air 2025) 3500-3800 14.600-15.200
Nvidia N1X* 3096 18.837
AMD Ryzen AI 9 H 470 2800-3000 14.500-16.000
Intel Core Ultra 9 386H 2700-2900 15.000-16.800
M5 Max (MacBook Pro 2026)* 4268 29.233
M4 Max (MacBook Pro 2024) 3800-4000 23.000-26.500
*Einzelwerte anhand von Leaks

Demnach ist der A18-Pro-Prozessor im MacBook Neo ziemlich genauso schnell wie im iPhone 16 Pro. Im Vorab-Ergebnis schafft er fast 3500 Singlethreading- und knapp 8700 Multithreading-Punkte.

Apple scheint die Taktfrequenzen trotz der besseren Kühlung und des stärkeren Akkus gegenüber seinen iPhones nicht angehoben zu haben. Das MacBook Neo hat allerdings trotzdem einen Vorteil: Im Laptop-Gehäuse dürfte der Prozessor selbst bei anhaltender Last seine Taktfrequenzen stabil halten. Die in Smartphones üblichen Leistungseinbußen sind nicht zu erwarten.

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Vor allem die Leistung der zwei Performance-Kerne kann sich derweil sehen lassen. Apple-typisch ist das Singlethreading-Ergebnis selbst beim A18 Pro noch höher als bei aktuellen AMD- und Intel-Prozessoren. Und auch den kommenden Nvidia-ARM-Prozessor N1X lässt er in dieser Disziplin hinter sich. Eine hohe Leistung einzelner Kerne hilft etwa bei App-Starts, damit sich das Gerät möglichst flott anfühlt.

Beim Multithreading-Test macht sich die geringe Kernanzahl bemerkbar. Insgesamt sechs sind im Jahr 2026 nicht viele; die Konkurrenz geht schon Richtung 20. Der A18 Pro ist daher am ehesten mit Apples M1 vergleichbar. FĂĽr BĂĽro- und Schulaufgaben sollte das allerdings reichen.

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