Faltbares iPhone: Display-Massenproduktion beginnt – und weitere Hardwaredetails

Im Herbst soll es soweit sein: Apples erstes Falt-Phone kommt auf den Markt. Dazu gibt es frische Neuigkeiten.

vorlesen Druckansicht 18 Kommentare lesen
Mensch mit Foldable

Falt-Smartphone (Symbolbild, nicht von Apple).

(Bild: Karlis Dambrans / Shutterstock)

Lesezeit: 3 Min.

Im Herbst soll Apples neues iPhone-Foldable auf den Markt kommen. Nun gibt es neue Informationen zu Flash-Speicher, Tarifen und dem Lieferanten des RAM. Außerdem sollen Teile der Geräte in diesen Tagen in die Massenproduktion eintreten, heißt es. Zuletzt war berichtet worden, dass Apple bei dem ersten faltbaren iPhone wohl nicht auf eine Fensteroberfläche setzt, sondern alle Apps im Vollbildmodus ausführen will – wobei sich zwei im Splitscreen-Verfahren gleichzeitig anzeigen lassen sollen.

Laut dem üblicherweise zuverlässigen Weibo-Leaker Instant Digital beginnt Samsung, von dem Apple erneut sein Display bezieht, in diesen Tagen mit der Massenfertigung der Komponente. Bis spätestens Mai soll diese in Stückzahlen vom Band laufen. Die Besonderheit bei dem flexiblen OLED soll sein, dass es sich dank Materialauswahl und einer speziellen Scharniermechanik nahezu faltenfrei darbietet, wenn es geöffnet ist. Andere Leaker behaupten, das Display sei „flacher als viele der aktuell erhältlichen Foldables“. Was dem Screen hingegen fehlt, ist ein Gesichtssensor für Face ID. Stattdessen plant Apple wohl, den Fingerabdrucksensor Touch ID fürs iPhone wiederzubeleben – allerdings in Form der Sleep/Wake-Taste, wie man das von mehreren iPads kennt.

Videos by heise

Instant Digital behauptet weiterhin, die geplanten Speichergrößen und möglichen Preise für das Foldable zu kennen. Diese beginnen angeblich bei 256 GByte, gefolgt von 512 GByte und 1 TByte. Ein 2-TByte-Modell ist offenbar nicht vorgesehen. Instant Digital will auch Preise kennen: 15999, 17999 und 19999 Yuan. Das wären nach Direktumrechnung 2020 Euro, 2270 Euro beziehungsweise 2520 Euro. In Europa dürfte das Foldable wohl an der 3000-Euro-Marke kratzen. Zum Vergleich: Momentan zahlt man für Apples teuerstes iPhone, das 17 Pro Max mit 2 TByte, 2449 Euro.

Samsung soll außerdem ein weiterer wichtiger Lieferant für das iPhone-Foldable sein: Laut einem Bericht des südkoreanischen Wirtschaftsblattes The Bell wird die RAM-Abteilung des Konzerns 12 GByte große LPDDR5X-Module für die Geräte liefern, die bereits im iPhone 17 Pro und iPhone Air stecken. Die Module stecken üblicherweise direkt im SoC, dessen Chiptechnik wie üblich von TSMC kommt.

Die Preise für solche Module haben sich mehr als verdoppelt, ob Apple durch Großeinkäufe und langfristige Verträge profitiert, bleibt abzuwarten. Ob auch Micron und SK Hynix für das Foldable RAM liefern, ist unklar, The Bell prognostiziert nur Samsung als Lieferant. Damit wäre Apple bei seinem ersten faltbaren iPhone praktisch doppelt von Samsung abhängig.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(bsc)