Bis zu 10.000 mAh: Zens mit dünnen Solid-State-Powerbanks für iPhone & Co.
Zens hat zwei neue externe Batterien für Smartphones im Programm, die dank Semi-Solid-State-Technik weniger auftragen sollen.
Neue Zens-Akkus: Für iPhone Air leider nicht geeignet.
(Bild: Zens)
Neues von Zens: Der niederländische Spezialist für Qi- und MagSafe-Ladestationen erweitert sein Geschäft mit Powerbanks. Neben gewöhnlichen Varianten mit üblichem Lithium-Ionen-Akku, die derzeit bei der Firma im Ausverkauf sind, gibt es künftig auch sogenannte Semi-Solid-State-Batterien. Dabei handelt es sich um eine veränderte Batteriearchitektur, die unter anderem weniger anfällig für Brände (Thermal Runaway), physische Schocks/Stöße und Temperaturwechsel sein sollen. Auch die Gesamtakkulebensdauer soll sich erhöhen. Das Gesamtgewicht und die Zellgröße sinken zudem.
Kombi gegen Stöße und Temperaturschwankungen
Die Technik kombiniert Verfahren von klassischen Lithium-Ionen-Batterien mit einem flüssigen Elektrolytmaterial mit einer vollständig festen Batteriechemie. Dabei kommt ein Hybridmaterial aus festem und flüssigem Zustand heraus, das die Vorteile der Solid-State-Technik (insbesondere deren Stabilität gegenüber flüssigen Elektrolytmaterialien) mit der kostengünstigen Produktion herkömmlicher Akkus kombinieren soll. Was das in der Praxis bedeutet, müssen allerdings erst Tests zeigen.
Videos by heise
Zens verspricht, dass seine Semi-Solid-State-Powerbanks mehr Ladevorgänge schaffen sollen als Lithium-Ionen-Zellen, macht allerdings keine genaueren Angaben. Es wird zwei Varianten geben, die sich aktuell vorbestellen lassen: Die Ladegeschwindigkeit liegt bei maximal 25 Watt (iPhone 16 oder neuer), bei älteren iPhones und kompatiblen Android-Geräten bei 15 Watt.
Zwei Varianten mit 5000 und 10.000 mAh
Die 5000-mAh-Variante ist 8 mm dünn (etwas dicker als Apples MagSafe-Batterie für das iPhone Air, die aber weniger mAh hat), die 10.000-mAh-Variante 14 mm. Es lassen sich bis zu zwei Geräte gleichzeitig laden. Power-Passthrough erlaubt es zudem, erst den Akku und dann das iPhone (beziehungsweise umgekehrt) aufzuladen.
Es blieb zunächst unklar, ob der Akku mit dem iPhone Air arbeitet, das wegen der Kameraplattform eine spezielle Anordnung des MagSafe-Bereichs hat. Das iPhone 17 wird in allen Varianten unterstützt, ebenso wie alle anderen iPhones ab iPhone 12 (siehe oben). Die Preise liegen bei 60 respektive 80 Euro. Lieferbeginn soll Ende März (5000 mAh) beziehungsweise Anfang April (10.000 mAh) sein. Das Gewicht beider Modelle bleibt unklar – Zens nennt hier nur den Wert von 122 g, das gilt aber wohl nur für die 5000-mAh-Variante.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
(bsc)