Microsoft liefert weiteres ungeplantes Hotpatch-Update fĂĽr Windows 11

Microsoft hat Bluetooth-Probleme nach Installation von Hotpatches in Windows 11 festgestellt. Ein ungeplanter Hotpatch korrigiert das.

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(Bild: heise online / dmk)

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Das Hotpatching, also die Installation und Aktivierung von Updates ohne Geräteneustart, scheint bei Microsoft für Probleme zu sorgen. Erneut stellt das Unternehmen ein ungeplantes Update bereit, um Probleme mit den Hotpatches zum März-Patchday von Microsoft auszuräumen.

Im Message Center der Windows-Release-Health-Notizen kündigt Microsoft das Update außer der Reihe an. Demnach hat Microsoft ein Problem entdeckt, das Enterprise-Editionen von Windows betrifft, auf denen Hotpatching aktiv ist. Bluetooth-Geräte können dort in den Windows-Einstellungen auf der Seite „Bluetooth & Geräte“ oder in den Schnelleinstellungen im Systemtray nicht auftauchen. Das passiert auch dann, wenn die Geräte sich erwartungsgemäß verbinden und funktionieren. Schwerer wiegt, dass Nutzer und Nutzerinnen dadurch möglicherweise keine neuen Bluetooth-Geräte hinzufügen können, da diese in der Liste für die Verbindungen nicht angezeigt werden.

Das formuliert Microsoft in dem zugehörigen Support-Beitrag zum Update außer der Reihe mit der KB-Nummer KB5084897. Die hebt die Builds auf den Versionsstand 26200.7984 (Windows 11 25H2) respektive 26100.7984 (Windows 11 24H2).

Das Update gibt es nur für Hotpatch-fähige Geräte, schreibt Microsoft dort weiter. Wo Windows-Updates auf den bisherigen Standardwegen angeboten werden, ist demnach keine Aktion erforderlich. Da es sich um einen weiteren Hotpatch handelt, wird er installiert und wirksam, ohne dass betroffene Geräte neu gestartet werden müssten. Es handelt sich um ein kumulatives Update, das alle Schutzmaßnahmen und Verbesserungen des Windows-Hotpatch-Updates aus dem März enthält – und vom ungeplanten Update vom vergangenen Wochenende.

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Dort hatte Microsoft bereits ein Update außer der Reihe für Windows-Geräte mit aktiviertem Hotpatch verteilt. Es hat Sicherheitslücken im Management-Tool des Routing-and-Remote-Access-Services (RRAS) korrigiert, die Angreifern bei Verbindungen verwundbarer Clients auf bösartige Server das Einschmuggeln und Ausführen von Schadcode ermöglichten.

(dmk)