Design gleichbleibend: Nur „Spec Bump“ für die AirPods Max 2

Wenn Apple größere technische Veränderungen vornimmt, wird oft auch am Look geschraubt. Bei den neuen Top-Over-Ears ist das nicht der Fall.

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AirPods Max 2: Auf den ersten Blick kein Unterschied

AirPods Max 2: Auf den ersten Blick kein Unterschied.

(Bild: Apple)

Lesezeit: 3 Min.

So mancher Freund von Apples noblen AirPods Max dürfte verdutzt geschaut haben, als Apple gestern außer der Reihe und praktisch ohne Vorabgerüchte die AirPods Max 2 vorstellte. Und mancher, der sich im Herbst 2024 die USB-C-Variante gekauft hat, wird sich sogar ärgern, nicht gewartet zu haben. Denn während die USB-C-Modelle bis auf besagten Port (sowie die Möglichkeit, Lossless Audio via USB-C zu übertragen) keine weiteren Neuerungen mitbrachten, sind die AirPods Max 2 eine Totalrenovierung im Inneren. Das wirkt umso merkwürdiger, weil das Außendesign gleich geblieben ist. Selbst an den verfügbaren Einfärbungen hat sich nichts geändert, sodass man die AirPods Max 2 von den AirPods Max USB-C quasi nicht unterscheiden kann.

Warum Apple diese Kombination wählte – altes Design mit neuem Innenleben – ist nicht bekannt. Die Situation erinnert ein wenig an das neue Studio Display XDR, das ebenfalls den alten Look behalten hat, aber innen samt Panel vollständig neu ist. Klar scheint bereits zu sein, dass bald viele AirPods Max USB-C im Gebrauchtwarenhandel landen. Die Neuerungen bei den AirPods Max 2 sind durchaus spannend. Immerhin hat Apple den (hohen) Preis beibehalten und nicht erhöht.

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Die AirPods Max 2 haben endlich den lange erwarteten H2-Chip, den man in AirPods-Pro-Stöpseln bereits seit der zweiten Generation (von 2022) verwendet. Umgesetzt wird dadurch unter anderem eine bessere Geräuschunterdrückung (ANC), Features wie Konversationserkennung und Adaptive Audio, Live-Übersetzung und Sprachisolation, plus personalisierte Lautstärke. An der eingebauten akustischen Hardware hat Apple offenbar nicht gedreht, sowohl die Treiber als auch die Basisarchitektur ändern sich nicht – mit Ausnahme eines neuen Verstärkers. Dafür kann man mit der digitalen Krone nun Videos oder Fotos auslösen, wenn das Gerät mit einem iPhone oder iPad gekoppelt ist.

Die AirPods Max 2 lassen einen dann auch etwas ratlos zurück. Die Geräte, die jetzt erscheinen, hätte Apple nämlich problemlos bereits im Herbst 2024 auf den Markt bringen können. Doch zum damaligen Zeitpunkt kam eben nur USB-C und kein neuer Audiochip, wobei ersteres auch auf Druck der EU-Kommission und ihrer USB-C-Vorgaben geschehen sein dürfte.

Die AirPods Max 2 können ab dem 25. März vorbestellt werden und erscheinen Anfang April. Apple verlangt weiterhin 579 Euro – 20 Euro weniger als der Bildungstarif für das MacBook Neo übrigens.

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(bsc)