Windows-Update-Probleme: Login in private Microsoft-Konten schlägt fehl
Microsoft führt eine seit kurzem bekannte Störung von Apps und Diensten mit Privatkonten auf die Windows-Updates vom März-Patchday zurück.
(Bild: heise online / dmk)
Die Windows-Updates vom Microsoft-Patchday im März haben unerwünschte Nebenwirkungen. Der Login in private Microsoft-Konten schlägt nach der Installation in einigen Fällen fehl.
Das erklärt Microsoft nun in den Windows-Release-Health-Notizen. Demnach klappe der Login etwa in Microsoft Teams Free oder OneDrive nach der Installation der Windows-Updates für Windows 11 25H2 und 24H2 nicht mehr. Die Fehlermeldungen lauten sinngemäß: „Sie benötigen hierfür Internet. Es sieht nicht so aus, als seien Sie mit dem Internet verbunden“ (die englischsprachige Fehlermeldung erklärt: „You'll need the Internet for this. It doesn't look like you're connected to the Internet“). Das passiere auch dann, wenn das Gerät mit dem Internet verbunden ist.
Das Problem trete insbesondere bei der Nutzung von Microsoft-Konten auf, die oftmals für die Nutzung von Teams Free genutzt werden. Weitere betroffene Apps umfassen Microsofts Edge, Excel, Word oder den Microsoft 365 Copilot. Sofern eine Funktion in den Apps einen Login in das Microsoft-Konto benötigt, kann es zu dieser Fehlermeldung kommen. Microsoft betont, dass Entra-ID-Konten von dem Problem nicht betroffen sind. Damit bleiben zumindest größere Unternehmen in der Regel davon verschont.
Reboot tut gut
Als temporäre Gegenmaßnahme schlägt Microsoft vor, den Rechner neu zu starten, wenn das Problem auftritt, und dabei die Internetverbindung aktiv zu lassen. Das sollte den Geräte-Verbindungsstatus reparieren und das Auftreten des Problems unterbinden. Sollte das Gerät ohne aktive Internetanbindung neu gestartet werden, könne das Gerät in einen Verbindungsstatus fallen, in dem das Problem erneut auftritt.
Microsoft gibt an, an einer Lösung des Problems zu arbeiten. In den nächsten paar Tagen soll sie demnach verfügbar werden.
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Störung in Microsofts Cloud-Status
Die Störungen wurden seit dem Donnerstag dieser Woche auch im Cloud-Status von Microsoft angezeigt.
Dort erklärte Microsoft zunächst, es handele sich ausschließlich um ein Problem in Teams Free, wobei dort die betroffenen Windows-Versionen auch Windows 11 23H2 und Windows 10 22H2 umfassen. Zudem handele es sich bei dem Problem um eine Regression als Folge eines jungen Windows-Updates. Eine Lösung peilt Microsoft dem Cloud-Status zufolge für den 24. März 2026 an, zuvor experimentiert das Unternehmen noch mit Konfigurationsänderungen, um die Auswirkungen einzudämmen.
(dmk)