Vorstellung Subaru E-Outback: Reichlich Leistung im Försterkombi

Das erste komplett in Eigenregie entstandene E-Auto von Subaru tritt mit eher durchschnittlichen Werten an. Ausnahme ist die Motorleistung.

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Subaru E-Outback

(Bild: Subaru)

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Subaru will in diesem Jahr drei Elektroautos auf den Markt bringen. Der Solterra, der weitgehend baugleich mit dem Toyota bZ4X ist, wurde ĂĽberarbeitet. Neu ist das E-SUV Uncharted und der nun vorgestellte E-Outback. Der Kombi bleibt technisch im erwartbaren Rahmen, sieht man einmal davon ab, dass Subaru reichlich Leistung einschenkt.

Der Subaru E-Outback wird in Japan gefertigt.

(Bild: Subaru )

Die identischen E-Motoren an Vorder- und Hinterachse leisten jeweils 167 kW. Im Verbund sind es 280 kW. Damit beschleunigt der E-Kombi in 4,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Wie bei so vielen Konkurrenten begrenzt auch Subaru die Spitze. 180 km/h sind maximal möglich. Da das Auto noch nicht zum Verkauf steht, nennt Subaru noch keine Verbrauchswerte gemäß WLTP. Die Reichweite wird mit 526 km angegeben. Zur Erinnerung: Anders als bei Verbrennern lässt sich aus Reichweite und Energiegehalt nicht einfach der Verbrauch im WLTP ausrechnen. Unter anderem, weil der die Ladeverluste mit einbezieht. Erstaunlich ist, dass es zumindest bislang in den aktuellen technischen Daten keinen Unterschied bei der Reichweite zwischen den Ausstattungslinien gibt, trotz verschiedener Rad-Reifen-Kombinationen.

Subaru E-Outback: Innenraum (8 Bilder)

Die Cockpit-Landschaft ist kantig und pragmatisch statt elegant. (Bild:

Subaru

)

An Wechselstrom kann serienmäßig mit bis zu 11 kW geladen werden, gegen Aufpreis sind sogar 22 kW möglich. An Gleichstrom kann die Batterie mit 74,7 kWh mit maximal 150 kW geladen werden. Daten für die europäische Ausführung, wie schnell sich das Fenster zwischen 10 und 80 Prozent Ladestand schließen lässt, liegen noch nicht vor. Die dpa nennt eine Zeit von 28 Minuten, die in den technischen Daten der EU-Version jedoch nicht genannt wird. Damit lassen sich keine verlässlichen Rückschlüsse ziehen, wie die Ladekurve aussehen könnte. Das bringt immer mal wieder Überraschungen mit sich, wie kürzlich im Kia EV4 Fastback (Test) erlebt.

Mit wenigstens rund 50.000 Euro fĂĽr das Basismodell des E-Outback muss gerechnet werden.

(Bild: Subaru )

Mit einer Länge von 4,85 m und einem Radstand von 2,85 m hat der E-Outback fast die Abmessungen eines VW ID.7 (Test). Je nach Ausstattung soll der Kofferraum zwischen 619 und 633 Liter Volumen bieten. Subaru verspricht eine Anhängelast von 1500 kg. Auf den europäischen Markt soll der E-Outback im Herbst 2026 kommen. Preise nennt Subaru noch nicht, doch mit rund 50.000 Euro darf gerechnet werden.

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(mfz)