iOS 26.4 ist da: Diese Neuerungen bringen die Apple-Updates
Apple feilt weiter an Liquid Glass und reicht Funktionen nach. Neben iPhones erhalten auch iPads, Macs und weitere Apple-Geräte Updates.
(Bild: Sebastian Trepesch / heise medien)
Update-Reigen für Apple-Nutzer: Der Hersteller hat Version 26.4 seiner Betriebssysteme iOS, iPadOS, macOS, watchOS, tvOS, visionOS und für HomePods am Dienstagabend zum Download freigegeben. Neben Fehlerbehebungen und Sicherheitsverbesserungen bringen die Updates auch neue Funktionen auf iPhones, iPads und Macs. Zu den Neuerungen gehören ein Widget für Umgebungsmusik, Konzertinformationen in Apple Music sowie acht neue Emojis der Unicode-Version 17.0, darunter Bigfoot, ein Orca, eine Posaune und ein verzerrtes Smiley-Gesicht.
Neue Funktionen von 26.4
In den Bedienungshilfen können Nutzer eine weitere Nachjustierung an der neuen Liquid-Glass-Bedienoberfläche vornehmen: Ein Schalter erlaubt, das helle Blinken zu unterbinden, das etwa beim Drücken bestimmter Buttons erscheint. Apple verspricht außerdem eine verbesserte Tastaturgenauigkeit beim schnellen Tippen auf iPhones – das Verhalten der digitalen Tastatur führte seit iOS 26 zu gehäuften Nutzerbeschwerden.
Neu ist zudem die Integration der mitgelieferten Whiteboard-App Freeform in das Apple Creator Studio. Auf iPads und Macs bietet Safari 26.4 wieder eine kompakte Kombination aus Tab-Leiste und Adresszeile an.
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Erwachsene Mitglieder einer Familienfreigabe erhalten die Option, ein eigenes Zahlungsmittel zu hinterlegen – statt stets die Kreditkarte des Familienorganisators zu belasten. Obendrein rundet Apple die Optionen für die dringenden Erinnerungen ab, die mit iOS 26.2 frisch eingeführt wurden. Auf solche To-Dos weist das iPhone bei Fälligkeit mit einem Alarm hin.
Features, die später kommen
In der Beta von 26.4 testete Apple mehrere Schnittstellen und Funktionen, die erst später nachgeliefert werden: Dazu zählt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von RCS-Nachrichten sowie der Support für richtige iOS-Mitteilungen, die künftig auch Smartwatches anderer Hersteller wie Garmin in der EU unterstützen können. Hersteller von Kopfhörern können außerdem den praktischen, von AirPods bekannten, Gerätewechsel in eigene Produkte integrieren. Das lässt Apple allerdings ebenfalls nur innerhalb der EU-Mitgliedsländer zu.
Die Updates sollen auch eine lange Liste an teils wohl kritischen Sicherheitslücken beseitigen. Ein mit der neuen Systemversion gepatchter Bug im Telefonie-Framework könnte einen Fernangriff auf den Kernel erlauben, wie Apple im Beipackzettel aufführt. Für macOS 26.4 verweist der Hersteller auf über 70 beseitigte Schwachstellen. Für ältere Geräte und Betriebssystemversionen gibt es außerdem macOS 15.7.5, macOS 14.8.5 sowie iOS/iPadOS 18.7.7 – letztere aber nur für iPhone XS, XS Max, XR und iPad 7.
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(lbe)