WhatsApp vereinfacht Gerätewechsel und bringt Zwei-Konten-Nutzung auf iPhones

Der Messenger WhatsApp führt mehrere neue Funktionen ein, die den Umgang mit Chats übersichtlicher machen und den Wechsel zwischen Geräten erleichtern sollen.

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Das Icon der WhatsApp-App auf einem Smartphone.

WhatsApp-Nutzer dĂĽrfen sich auf neue Funktionen fĂĽr mehr Ordnung im Chat freuen.

(Bild: Melnikov Dmitriy / Shutterstock.com)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

WhatsApp überarbeitet die Speicher- und Chatverwaltung. Künftig sollen Nutzende innerhalb eines einzelnen Chats gezielt große Dateien aufspüren und entfernen können. Der Zugriff erfolgt über die Chat-Info unter „Speicher verwalten“. Dabei lassen sich ausschließlich Medien löschen, während der Gesprächsverlauf bestehen bleibt. So soll verhindert werden, dass komplette Unterhaltungen verschwinden, nur um Platz freizugeben.

Parallel dazu bringt WhatsApp eine Funktion, die bislang Android vorbehalten war, auf iPhones: die Nutzung von zwei Konten auf einem Gerät. Wer etwa berufliche und private Kommunikation trennen will, braucht dazu nicht mehr zwingend ein Zweitgerät. Welches Konto aktiv ist, zeigt die App künftig über das Profilbild im unteren Bereich an.

Auch der Smartphone-Wechsel wird vereinfacht. WhatsApp erklärt, dass sich Chats nun nicht mehr nur innerhalb eines Systems übertragen lassen, sondern auch zwischen iOS und Android. Der Transfer umfasst Nachrichten, Bilder und Videos und soll nur wenige Eingaben erfordern.

Zusätzlich baut der Dienst die Personalisierung aus. Beim Eingeben von Emojis schlägt die App automatisch passende Sticker vor, die sich direkt einsetzen lassen. Für Bilder integriert WhatsApp zudem Bearbeitungsfunktionen direkt im Chat. Mithilfe von MetaAI sollen sich etwa Hintergründe anpassen oder störende Elemente entfernen lassen.

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Auch der Schreibassistent wird überarbeitet. Dieser generiert jetzt Vorschläge für Antworten auf Basis des bisherigen Gesprächsverlaufs. WhatsApp betont, dass die Inhalte dabei privat bleiben sollen. Die neuen Funktionen werden schrittweise an alle Nutzerinnen und Nutzer verteilt und sollen in den kommenden Wochen breit verfügbar sein.

(joe)