Podcast Die Hupe: Das Elektroauto auf der Langstrecke
Der Irankrieg lässt Manche überlegen, ob das nächste Auto nicht doch ein E wird. Sebastian und Clemens schildern ihre Langstreckenerfahrungen mit E-Autos.
Wir haben den Veröffentlichungstermin dieser Folge der Hupe auf den 30. März vorgezogen, um damit einen Kollegen zu unterstützen, der in dieser Woche allein auf Deck ist. Der eigentliche Veröffentlichungstag, der erste Werktagsmontag des Aprils, wäre wegen Ostermontag der 13. April gewesen. Für das Thema dürfte ein späteres oder früheres Zuschalten wenig Unterschied machen, denn es geht um einen Dauerbrenner: Elektroautos auf Langstrecke fahren. Unsere mittlerweile sehr umfangreichen Erfahrungen mit Elektroautos auf der Langstrecke könnten manchen Überlegern helfen, die sich ob des Irankrieges fragen, ob sie mit einem E-Auto auf längere Sicht nicht doch günstiger oder zumindest preislich planbarer unterwegs sind als mit einem neuen Verbrenner.
Viel Kritik am E-Auto als Technik auf Langstrecken kommt von Personen, deren Äußerungen schon klarmachen, dass sie entweder kaum eigene Erfahrungen haben und komplett theoretisch argumentieren oder einen längst vergangenen Technikstand beurteilen. Ich bin vor über 10 Jahren mit der ersten Generation Nissan Leaf Langstrecke gefahren. Das war kein Spaß. Das hat wirklich lange gedauert mit dem Laden, es gab kaum Ladestationen und die, die es gab, funktionierten echt schlecht. Die Tage bin ich aber einen Mercedes-Benz CLA 350 EQ gefahren, über 700 km, zwei Ladepäuschen von jeweils 5 Minuten, eine davon unnötig fürs Auto, aber ich musste mal. Die Technik ist nicht mehr der Pausenzeittreiber, sondern der Mensch. Wir sprechen im Cast über den Stand der Infrastruktur, warum Ladeplaner so wichtig sind und warum wir kaum noch über den Akkustand nachdenken.
Die Hupe Folge 72
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(Bild:Â Sebastian Bauer)
Bewegt: Donut believe this shit
Donut Labs' Superakku war das Hauptthema der vorherigen Folge. Zwischenzeitlich hat Donut weitere wenig überzeugende Testergebnisse des VTT-Instituts veröffentlicht, denn die versprochene „Feststoffbatterie“ wird ohne jeden Beleg der tatsächlichen Zellchemie beworben (und getestet). Ob eine NMC-Pouch-Zelle (nach der Fotos und Ergebnisse ein bisschen aussehen) die Tests meistert, ist völlig egal für die versprochene Feststofftechnik, und in der NMC-Technik zeigt Donut nichts Neues. Es steht aber zu erwarten, dass Donut Labs' Dreistigkeit sich trotz aller Kritik auszahlen wird.
Bewegt: Welcher elektrische Kombi?
(Bild:Â Martin Franz / heise Medien)
Eine Bekannte von Sebastian sucht einen Langstrecken- und Familien-tauglichen elektrischen Kombi. Wir spielen in Gedanken mit Porsche Taycan Sport Turismo, Nio ET5 Touring, Skoda Enyaq (Test) und anderen möglichen Kandidaten herum. Doch am Ende muss es natürlich der VW ID.7 Tourer sein, der sich nicht nur in unserem Test beliebt gemacht hat bei Deutschen und Europäern. Mit 605 bis 1714 Litern Gepäckvolumen, einem okayen Verhältnis von Ladeleistung zu Verbrauch, runder Ausstattung und guten Leasing-Konditionen bietet Volkswagen hier ein Paket, das perfekt auf den Anwendungsfall passt. Was wäre Ihr Tipp für einen guten E-Kombi?
(cgl)