Studio Display XDR: Apple reduziert Preis mit VESA-Mount deutlich
Die Preise für den komplexen neigungs- und höhenverstellbaren Standfuß bei Apples neuem Screen waren genauso hoch wie beim simplen VESA-Mount. Das ändert sich.
VESA-Mount am Studio Display XDR.
(Bild: Apple)
Apple hat ohne weitere Ankündigung eine Ungerechtigkeit beim Studio Display XDR beseitigt. Zahlte man bislang sowohl für die VESA- als auch für die Standfußvariante gleich viel, sinkt der Preis für erstere nun deutlich: um satte 400 Euro, wie Apple auf seiner Homepage zeigt. Damit wird der deutliche Unterschied zwischen beiden Varianten sichtbar. Nutzer, die bereits gekauft haben, sollten sich bei ihrem Händler um eine Rückgabe oder eine Gutschrift bemühen.
Neues Topmodell mit unverständlicher Preisgestaltung
Das Studio Display XDR ist Apples neuer Top-Bildschirm mit 120 Hertz Bildwiederholrate, Adaptive Sync, bis zu 2000 cd/m² Spitzenhelligkeit und großem DCI-P3-Farbraum. Es löst das veraltete Pro Display XDR ab, hat allerdings nur 27 statt 32 Zoll mit 5K- statt 6K-Auflösung. Bislang machte Apple zwischen der Variante mit VESA-Mount und der mit einem neigungs- und höhenverstellbaren Standfuß keinen Unterschied – beide kosteten 3499 Euro (Preis bei Apple).
Wirklich logisch war das nicht: Während der Standfuß aus komplexer Mechanik besteht und deutlich mehr Material aufweist, fertigt Apple den VESA-Mount aus einigen, wenn auch stabilen, Blechen, die mit dem Gehäuse verschraubt sind. Nach Kritik an der Preispolitik änderte der Konzern seine Vermarktungstaktik. Die VESA-Mount-Variante des Pro Display XDR kostet nun mit 3099 Euro deutlich weniger.
Apples teure StandfĂĽĂźe
Die Preisreduzierung gilt auch bei der zusätzlich bestellbaren Nanotextur-Beschichtung, einem Antireflexglas für Umgebungen mit hellen Lichtern oder Anspruch auf noch etwas genauere Farben. Die Version mit Standfuß kostet hier weiterhin 3799 Euro, während man mit VESA-Mount 3399 Euro zahlt. Somit fallen auch hier 400 Euro weniger an.
Bei der kleineren Variante des Studio Display XDR, dem Studio Display 2026, wird der neigungs- und höhenverstellbare Standfuß nicht standardmäßig mitgeliefert. Er kostet 400 Euro Aufpreis gegenüber einem nur in der Neigung verstellbaren Standfuß. Letztere Variante ist preisgleich mit einer alternativ verfügbaren VESA-Version. Beim Pro Display XDR lieferte der Hersteller einst gar keinen Standfuß mit – über 1000 Euro wollte Apple dafür zusätzlich haben. Der teure Ständer verschwand zusammen mit dem Pro Display XDR vom Markt.
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(bsc)