Siri: Künftig mehrere Befehle hintereinander – mehr KI für Kurzbefehle

Apple hat vor, im Rahmen von iOS 27 weitere Siri-Optimierungen umzusetzen, so ein Bericht. Die Sprachassistenz soll deutlich fähiger werden.

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Siri auf einem iPhone

Siri auf einem iPhone.

(Bild: Wachiwit / Shutterstock.com)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nach wie vor ist unklar, ob iOS 26 noch die lange erwartete kontextsensitive Siri erhält. Dafür wird immer deutlicher, was Apple für iOS 27 im Hinblick auf Künstliche Intelligenz plant. Laut einem Bloomberg-Bericht soll es unter anderem möglich sein, mehrere Befehle zu kombinieren, die die Sprachassistenz dann nach einer abarbeitet – etwas, was bislang unmöglich ist.

Mit einem einzigen Prompt könne man beispielsweise einen Kalendereintrag produzieren, das Wetter abfragen und eine Nachricht verschicken. Sogenannte Follow-up-Requests, die sich auf eine vorherige Anfrage beziehen, beherrscht Siri zwar, dies aber nur mehr schlecht als recht. Offenbar sollen Googles Gemini-Modelle Apple dabei helfen, Siri-Prompts besser zu verstehen.

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Das neue Feature ist laut Bloomberg Teil von iOS 27, macOS 27 und Co., die im Herbst erwartet werden. Die Vorstellung ist für die Entwicklerkonferenz WWDC im Juni geplant, für die Apple bereits neue KI-Features angekündigt hat. Siri wird in diesem Herbst 15 Jahre alt und liegt seit Jahren gegenüber „richtigen“ Chatbots massiv zurück. Auch direkte Konkurrenten wie Google Assistant oder Amazon Alexa sind mittlerweile voll auf diesen Zug aufgesprungen. Zuletzt waren erste Verbesserungen für Siri für iOS 26.4 erwartet worden, doch daraus wurde nichts. Auch iOS 26.5, das als Beta vorliegt, enthält bislang keine Neuerungen. Derzeit sieht viel danach aus, dass Apple die neuen KI-Features für iOS 27 & Co. aufspart.

Zu den weiteren Neuerungen zählt wohl auch eine eigene Siri-App und eine tiefere Systemintegration der Sprachassistentin. Zudem arbeitet Apple an einer neuen iPhone- und iPad-Tastatur, die die Autokorrektur um eine Auswahl alternativer Begriffe ergänzt – mittels KI und ähnlich wie Korrekturdienste wie Grammarly. Allerdings ist laut Bloomberg noch nicht klar, ob dies wirklich umgesetzt wird. Schleßlich soll es eine neue Siri-Extensions-Funktion geben, um externe Anbieter in das System zu integrieren – angeblich weitergehender als das, was derzeit bereits im ChatGPT geht.

Laut einem weiteren Bericht soll zudem die Kurzbefehle-Funktion (Shortcuts) im Rahmen von iOS 27 verbessert werden. Seit iOS 26 kann man darüber bereits auf Apple-Intelligence-Features innerhalb von Shortcuts zugreifen, nun soll es aber auch möglich werden, mit den Apple-Modellen selbst Kurzbefehle zu generieren, um weniger selbst aktiv werden zu müssen. Sprachkommandos in natürlicher Sprache sollen dann das Zusammenklicken innerhalb der Kurzbefehle-App ersetzen. Das geht aus Backend-Code hervor, wie Macrumors berichtet. Es soll sich um eine Art „Shortcut-Generator“ handeln.

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(bsc)