Irankrieg lässt auch Amazons Gebühren steigen

Auch Amazon muss kriegsbedingt mehr für Treibstoff bezahlen. Der Konzern hebt die Kosten für die Abwicklung von Bestellungen bei Dritthändlern an.

vorlesen Druckansicht 12 Kommentare lesen
Ein dunkelgrauer Amazon-Lieferwagen mit Aufdruck "Prime" steht auf einem Grasstreifen, dahinter Wohngebäude

Ein Lieferwagen Amazons im Olympia-Viertel Vancouvers

(Bild: Daniel AJ Sokolov)

Lesezeit: 1 Min.

Online-Händler, die ihre Waren über Webseiten des Konzerns Amazon.com verkaufen, stehen vor höheren Kosten. Grund sind die durch den Irankrieg gestiegenen Treibstoffpreise. In den USA und Kanada erhebt Amazon ab 17. April einen Aufschlag von 3,5 Prozent auf seine Dritthändler-Gebühren für Verpackung und Zustellung von Waren (Fulfilled by Amazon, FBA).

Das meldet der kanadische Fernsehsender CTV. heise online hat Amazon kontaktiert, um Informationen über die Tarifentwicklung in Europa und auf anderen Kontinenten zu erhalten.

Amazon hat gegenüber CTV News angegeben, die höheren Kosten bislang absorbiert zu haben. In den USA werde der durchschnittliche Aufschlag 17 US-Cent je Stück betragen. Das variiert natürlich stark, abhängig insbesondere von Gewicht und Maßen des jeweiligen Stücks.

Videos by heise

Die Mehrpreise sind laut Amazon deutlich geringer als bei anderen großen Logistikunternehmen. Unternehmen wie Fedex und UPS heben schon lange Treibstoffaufschläge ein, die sich zudem wöchentlich ändern.

(ds)