Microsoft: "Viele schauen beim Thema Souveränität nur in eine Richtung"
Die Mailkonto-Sperrung am IStGH hat Microsoft-Kunden aufgeschreckt. Im Interview mit c’t erklärt Microsoft-Manager Alexander Britz, wie er sie halten will.
Alexander Britz ist als „Public Sector Lead“ Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland. Vor seiner Tätigkeit bei Microsoft arbeitete der Wirtschaftsingenieur für Philips.
(Bild: Microsoft)
Das Thema „digitale Souveränität“ bewegt viele IT-Entscheider in Behörden und Ministerien, insbesondere seit den Vorgängen am Internationalen Strafgerichtshof: Chefankläger Karim Khan verlor infolge von US-Sanktionen den Zugriff auf sein dienstliches Microsoft-Konto. Im Interview mit c’t erklärt Microsofts „Public Sector Lead“ Alexander Britz, wie er seine Kunden aus dem öffentlichen Sektor überzeugen will, bei Microsoft zu bleiben.
c’t: Herr Britz, aus Sicht von Microsoft-Konkurrenten ist das Beispiel des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) der Beleg dafür, dass man sich aufgrund der US-Politik nicht auf amerikanische Tech-Konzerne verlassen kann. Klären Sie uns bitte auf: Wie genau kam es zu der Sperrung des Kontos des Chefanklägers?
Alexander Britz: Wir gewährleisten die Vertraulichkeit unserer Gespräche mit Kunden. Daher können wir nur sagen, dass wir während des gesamten Prozesses, der immer wieder gerne kolportiert wird, sehr eng mit dem Internationalen Strafgerichtshof in Kontakt gestanden haben. Wir haben zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Dienste für den Internationalen Strafgerichtshof eingestellt oder auch nur ausgesetzt. Wir arbeiten weiterhin mit dem Internationalen Strafgerichtshof zusammen, um dessen Anforderungen in technologischer Hinsicht zu erfüllen.
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