Interview zur Registermodernisierung: Wie der Staat das Megaprojekt wuppen will

Die Registermodernisierung verspricht: Die Daten sollen laufen, nicht die Bürger. Was passieren muss, damit das klappt, erklären die Projektleiter im Interview.

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(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)

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Die Registermodernisierung ist zurzeit das aufwendigste staatliche Digitalisierungsprojekt und kostet Milliarden. Wichtigstes Ziel ist das Once-Only-Prinzip: Behörden sollen künftig Nachweise wie Gehaltsdaten oder Immatrikulationsbescheinigungen nicht immer wieder aufs Neue von Bürgern anfordern, sondern aus den Datenbeständen anderer Behörden, den sogenannten Registern, abrufen. Bundesweit müssen sich dafür Tausende von Behörden an eine neue Infrastruktur anschließen, das NOOTS (National Once Only Technical System).

Um den Austausch zu ermöglichen, müssen zudem zahlreiche Behörden die Steuer-ID als „Identifikationsnummer“ in ihre Datenbestände übernehmen. Bürgerinnen und Bürger sollen Datenabrufe in einem Datenschutzcockpit (DSC) nachvollziehen können.

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Im Interview mit c’t berichten die Projektverantwortlichen Claus Hackethal vom Bundesverwaltungsamt und Michael Pfleger von der Bund-Länder-Digitalisierungsbehörde Fitko, was das NOOTS bereits leistet, warum die Zahl der anzuschließenden Behörden sowie die Gesamtkosten des Projekts schwer bezifferbar sind – und wo es noch Register in Papierform gibt. Außerdem geben sie einen Ausblick auf die Zukunft des NOOTS als universelle Datenaustauschinfrastruktur für den öffentlichen Sektor und erklären, was Behörden jetzt konkret tun sollten.

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